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Freibad Mehr Angebote, mehr Attraktivität, mehr Werbung

Zeitnah nach der Vorstellung im Parlament traf sich der Ausschuss für Kultur, Sport und Soziales im Rauschenberger Freibad, um über das neue Konzept zu beraten.

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Die Mitglieder des Ausschusses für Kultur, Sport und Soziales erörterten an Ort und Stelle die neue Konzeption für das Rauschenberger Freibad. Foto: Heinz-Dieter Henkel

Rauschenberg. Bei seiner kurzen Vorstellung betonte Bürgermeister Michael Emmerich, dass das Freibad für die Bevölkerung langfristig erhalten werden soll, wobei das Defizit den Rahmen der vergangenen Jahre von rund 90000 Euro nicht weiter übersteigen dürfe. Da bei nur einer verbliebenen hauptamtlichen Badeaufsicht das Einsparpotenzial ausgereizt sei, setzte die Stadt auf mehr Einnahmen durch ein noch attraktiveres Bad, für das zudem geworben werde solle, sagte der Bürgermeister.

Diesem Ziel dient ein neuer Flyer, der die Vorzüge und Möglichkeiten des Bades herausstellt. Gut kam das neue Logo bei den Ausschussmitgliedern an, das im gesamten Stadtgebiet auf das Bad hinweisen und zudem großflächig am Eingangsbereich angebracht werden soll.

An der vorgelegten Konzeption gab es seitens des unter Vorsitz von Frank Riedig (Grüne) tagenden Ausschusses keinerlei Kritik. Auch wenn nicht alle Parlamentarier vorbehaltlos das kostenlose WLAN-Netz als tolle Neuerung feiern mochten, ist die Vorfreude bei den Jugendlichen groß. Sie planen bereits in Eigenregie die Einrichtung eines speziellen Bereichs für die Abstellung von Tablets und Laptops. Jugendliche Badbesucher hatten im vergangenen Jahr mit ihren Wünschen das WLAN-Netz initiiert.

Positiv wurde der Vorschlag aufgenommen, dem Bad einen Namen zu geben. Für die Namensfindung könne ein Wettbewerb ausgeschrieben werden, prämiert mit Jahreskarten für das Bad, meinte Stefan Seibert (Grüne). Die Öffnungszeiten gerade bei schlechtem Wetter sollen immer tagesaktuell auf rauschenberg.de stehen.

Der Vorschlag Schließfächer für Wertgegenstände wie Geldbörsen oder Handys anzuschaffen, wurde ebenso in die Konzeption mit aufgenommen wie Schwimmkurse, die das Angebot des Freibads bereichern sollen. Wer dazu berechtigt ist und wer sie durchführen soll, muss allerdings noch geklärt werden.

Die Gründung eines Freibadfördervereins, der im Gegensatz zur Stadt für Sanierungsarbeiten Fördergeld des Landes bekommen wird, soll Mitte kommenden Jahres ins Auge gefasst werden.

Einstimmig verabschiedete der Ausschuss die ergänzte Freibadkonzeption, die noch von der Stadtverordnetenversammlung genehmigt werden muss.

Nicht ohne Stolz berichtete der ehemalige Bürgermeister Manfred Barth, was einige freiwillige Helfer und seine Familie inzwischen für die Eröffnung am 4. Juni bewerkstelligt haben. So sei in den Kiosk eine neue gebrauchte Küchenzeile eingebaut worden. Außerdem könne man zur Eröffnung mit neuem und kostengünstig erworbenem Mobiliar aufwarten, sagte Barth. Sämtliche Ruhebänke seien neu lasiert und Gebäude-Fassaden neu gestrichen worden. Die Firma Linne aus Ernsthausen wird den Eingangsbereich mit Tor und Drehkreuz unentgeltlich sandstrahlen und neu lackieren, während der Kultur- und Verschönerungsverein ein großes Sonnensegel zur Beschattung des KVR-Planschbeckens anschafft.

von Heinz-Dieter Henkel

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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