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Markt ist klein und gemütlich

Weihnachtszeit Markt ist klein und gemütlich

Die Mardorfer Vereinsgemeinschaft und der Arbeitskreis Dorfentwicklung halten die Tradition des Weihnachtsmarktes aufrecht - und das lohnt sich.

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Der Mardorfer Nikolaus Volker Kottas spricht mit einem Jungen, ehe er ihm ein kleines Geschenk überreicht.

Quelle: Yanik Schick

Mardorf. Auf dem Mardorfer Kirchplatz geht es gemütlich zu. Zwischen zahlreichen Hütten haben sich die Besucher zu Glühwein und Bratwurst versammelt, etwas oberhalb gibt es Stockbrot für die Kinder, und mitten durch das Geschehen schlängelt sich der gut gelaunte Nikolaus, hinter dessen Bart sich Volker Kottas verbirgt.

Es herrscht eine sichtlich entspannte Atmosphäre - das ganz große Spektakel hat der Weihnachtsmarkt vor der Kirche aber nicht zu bieten. Doch für die Ausrichter ist das auch gar nicht so wichtig. „Wir wollen den Großseelheimern mit ihrem großen Markt gar nicht nacheifern“, betont Peter Schick, der Vorsitzende der austragenden Vereinsgemeinschaft, „im Gegenteil: uns ist diese Größe ganz genehm. Es ist ein kleiner Markt von Mardorfern für Mardorfer.“

Seit einigen Jahren kümmert sich die Vereinsgemeinschaft, die auch die Kirmes veranstaltet, in Partnerarbeit mit dem Arbeitskreis Dorfentwicklung um den Weihnachtsmarkt. „Hier zeigt sich der Zusammenhalt des Dorfes. Der wird nämlich in Mardorf ganz groß geschrieben“ , freut sich Schick

Und so unterhält jeder der beteiligten Vereine seine eigene Hütte, verkauft Würstchen und andere Spezialitäten, wärmende Getränke oder allerlei Selbstgebasteltes, das sich sehr gut als Weihnachtsgeschenk eignen würde. Ergänzt wird der Verkauf durch einige Privatanbieter, die seit langer Zeit schon den Kontakt nach Mardorf pflegen. Dazu spielen in regelmäßigen Abständen das Blas- sowie das Jugendorchester der freiwilligen Feuerwehr zur musikalischen Untermalung.

In dieser Zusammenstellung dürfen da natürlich nicht die Esel von Marliese Schick fehlen, die seit Jahren Dauergäste auf dem Weihnachtsmarkt sind. Zahlreiche Kinder bekommen am Nachmittag auf dem Sattel der Tiere etwas zusätzliche Abwechslung geboten. Und wem es dann noch einmal zu kalt wird, der kann sich im Gemeenshaus bei Kaffee und Kuchen aufwärmen. „Wir wollen den Besuchern eine Freude in der Adventszeit machen“, sagt Peter Schick, „und so soll es auch in Zukunft sein.“

von Yanik Schick

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