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Markt für Rauschenberger kommt an

Blumenbasar Markt für Rauschenberger kommt an

Der historische Rauschenberger Marktplatz bot am Samstag den prächtigen Hintergrund für die 16. Auflage des Blumenbasars, zu dem der Kultur- und Verschönerungsverein eingeladen hatte.

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Blütenpracht brachte viele Besucher am Samstag auf den Rauschenberger Marktplatz.

Rauschenberg. Klein aber fein, so präsentierte sich in diesem Jahr der Blumenbasar. Denn im Vergleich zum Vorjahr waren in diesem Jahr neun Aussteller weniger vertreten. Insgesamt hatten elf Aussteller ihre Stände entlang des Marktplatzes aufgebaut. „Wir haben in diesem Jahr den Blumenbasar nach dem Bedarf der Kunden geregelt“, erklärt Anne Janich die Vorsitzende des Kultur- und Verschönerungsvereins. Weggefallen seien in diesem Jahr verschiedene Stände mit Dekorationsartikel oder Schmuck. „So ist ein Rauschenberger Markt für Rauschenberger entstanden“, sagte Janich im Gespräch mit dieser Zeitung.

Einige Aussteller sind von Anfang an dabei, andere kommen immer gerne wieder. Eine davon ist Gisela Dörr aus Niederklein. Sie hat am Vormittag alle Hände voll zu tun, um ihre zahlreichen Kunden zu bedienen und die Gemüse und Topfpflanzen sicher in die mitgebrachten Behältnisse zu verpacken. „Es geht gut in diesem Jahr“, sagt sie zufrieden. Neben den Gemüse- und Topfpflanzen reichte das Angebot von Kunst- und Naturblumen über Stauden, Tomaten, Sommerblumen, Marmeladen, Liköre, Gefilztes und Genähtes, Tüchern und Schals bis hin zu einem kleinen Flohmarkt. Mit ihrem Einkaufskorb waren Regina Lauer und ihr Mann Berthold aus Rauschenberg auf dem Markt unterwegs. In ihrem Korb hatten sie schon eine Vielzahl an Blumen verstaut. „Ich will den Garten auf Vordermann bringen“, erzählte sie. Lauer war zufrieden mit dem Angebot des Markts. „Für uns reicht es.“ Am Nachmittag wollte sie noch einmal wiederkommen, um sich dann mit Stauden einzudecken.

Zum ersten Mal war Eckhard Rauth aus Butzbach, auch bekannt als Holz-Michel, auf dem Markt vertreten. Er präsentierte an seinem Stand altes Handwerk und ließ sich beim Bearbeiten von Stielen aller Art auch über die Schulter gucken. Der Förderverein Stadtkirche und die Standjugendpflege präsentierten sich an Infoständen. Die Stadtjugendpflege bot ein Bastelangebot für Kinder und Kinderschminken an. Tische und Bänke luden bei Kaffee und Kuchen zum Verweilen ein.

Zahlreiche Vereinsmitglieder hatten wieder ein reichhaltiges Kuchenbuffet gestaltet. Die Organisation des Marktes lag in den Händen des Vorstands des Kultur- und Verschönerungsvereins. Die Vorstandsmitglieder teilten sich die Aufgaben der Ständebetreuung, der Kuchenplanung und des Aufbaus.

Am Nachmittag boten die Kindertrachtengruppe, der Frauen- und Kirchenchor ein unterhaltsames Programm mit Tänzen und gemeinsamem Singen von Frühlings- und Maienliedern. Für gute musikalische Unterhaltung sorgte bis zum Ende des Marktes gegen 17 Uhr die Wohrataler Trachtenkapelle.

von Karin Waldhüter

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