Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° Sprühregen

Navigation:
Markt bleibt bewusst ein großes "Familienfest"

Schweinsberg Markt bleibt bewusst ein großes "Familienfest"

Das regnerische Wetter war zwar nicht besonders angenehm, hielt die Weihnachtsmarktbesucher aber nicht davon ab, in großer Zahl auf den weihnachtlich geschmückten Schweinsberger Marktplatz zu strömen.

Voriger Artikel
Verletzte Männer sollen Streit ausgelöst haben
Nächster Artikel
Luftqualität stimmt, Behörde zufrieden

Schüler der Grundschule Schweinsberg sangen am Sonntagnachmittag auf dem Marktplatz Weihnachtslieder.

Quelle: Karin Waldhüter

Schweinsberg. Der 16. Schweinsberger Weihnachtsmarkt begann regnerisch, und auch den Aufbau am frühen Morgen hatten Regenschauer begleitet. „Das Wetter ist durchwachsen, aber noch erträglich“, erklärte Thorsten Schlote, Vorsitzender des veranstaltenden Verkehrs- und Verschönerungsvereins dennoch recht zufrieden.

Bisher habe sich der Markt normal entwickelt und aus den vergangenen Jahren wisse man, dass sich die Weihnachtsmarktbesucher nicht vom Wetter abschrecken ließen und sich der Platz später noch mehr füllen werde.

Er sollte Recht behalten. Zusehens voller wurde es auf dem Marktplatz, der von 13 weihnachtlich geschmückten Holzbuden eingerahmt wurde. Generell kommen alle Anbieter aus Schweinsberg oder haben eine Verbindung zu Schweinsberg. „Wir wollen nicht größer werden, sondern ein Familienfest bleiben“, erklärte Thorsten Schlote.

Vor allem die beliebten Weihnachtsbäume, die eigens von Mitgliedern der Pferdefreunde Schweinsberg per Pferdefuhrwerk nach Hause geliefert wurden, fanden reißenden Absatz und gegen 14 Uhr waren von den 80 Weihnachtsbäumen, bis auf zwei, alle verkauft.

Standbetreiber haben sich einiges einfallen lassen

Offiziell eröffnet hatte Ortsvorsteher Adolf Fleischhauer den Markt am Vormittag. „Es gibt wohl kaum einen schöneren Platz für einen Weihnachtsmarkt als unseren Schweinsberger Marktplatz“, lobte Fleischhauer und ging in seiner Rede auf den erstmals stattfindenden „Lebende Adventskalender“ ein, der gut angenommen werde.

„Der Weihnachtsmarkt ist in den letzten Jahren zu einem echten Treffpunkt geworden“, hob Fleischhauer hervor. Die Standbetreiber hatten sich wieder einiges einfallen lassen, um den Besuchern einen attraktiven Weihnachtsmarkt zu bescheren. 19 Kuchen hatten Frauen gespendet. Umlagert waren auch die Stände der Feuerwehr und des Sportvereins.

Dort gab es die beliebte Feuerwehrwurst und verschiedene Kartoffelspezialitäten. Im „Bauwagen“ und am Stand des Verkehrs- und Verschönerungsvereins gab es Cocktails, Glühwein und hochprozentiges „Schweinsberger Moor“ zu kaufen. Private Anbieter boten Holz- und Handarbeiten an und am Stand der Ohäuser Mühle war alles rund um die Biene aufgebaut.

Eine lange Warteschlange bildete sich vor dem Glücksrad, das der Kindergarten aufgebaut hatte. Dort gab es wieder unzählige gestiftete Preise zu gewinnen. Der Förderverein der Grundschule hatte mit der Elternschaft gebastelt.

Bildband zur 800-Jahr-Feier verkauft

Am Stand des Vereins „Unser Schweinsberg“ gab es einen Fotoband zur 800-Jahr-Feier zu kaufen. Höhepunkt des Nachmittags war der Auftritt der Grundschüler. Mit Liedern wie „Weihnachtsmarkt“ und „Merry Christmas“, weckten die Schüler mit ihren Beiträgen die Vorfreude auf das Weihnachtsfest und begeisterten die Besucher. Für diesen tollen Beitrag gab es Bravo-Rufe vom Publikum.

Mit einem gut gefüllten Sack über der Schulter überraschte dann der Nikolaus Eric van Ass die Marktbesucher, und eine dicke Traube Kinder scharrte sich schnell um den Mann mit dem Rauschebart. Am späteren Nachmittag spielte der Posaunenchor Niederofleiden für die Marktbesucher auf und unterhielt das Publikum mit Weihnachtsliedern.

von Karin Waldhüter

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr