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"Marienheim" erstrahlt

Kindergarten-Sanierung "Marienheim" erstrahlt

Vier Monate lang gab es Umbauarbeiten im Kindergarten „Marienheim“. Der hohe Aufwand hat sich gelohnt, Kinder und Betreuer sind begeistert vom Ergebnis.

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Diese Kinder freuten sich über ihre neuen Spielgeräte im Kindergarten Marienheim. Foto: Yanik Schick

Stadtallendorf. Diethelm Vogel, der Pfarrer der drei katholischen Kirchengemeinden in Stadtallendorf, erläuterte den 75 Kindern, zahlreichen Eltern, die ebenfalls zur Eröffnung des runderneuerten Kindergartens zu Gast waren und Bürgermeister Christian Somogyi, was es mit den Arbeiten die sich von Anfang Juli bis Ende September erstreckten, auf sich hatte. „Die heutige Veranstaltung ist keine Hauseinweihung im eigentlichen Sinne, da das Gebäude in seinen Grundrissen schon seit 1959 dort steht. Aber man merkt, dass sich einiges verändert hat“, schilderte Vogel die Atmosphäre in einem der drei renovierten Gruppenräume.

Bei den gesamten Umgestaltungen habe vor allem die Prämisse bestanden, die Räume heller und freundlicher einzurichten, gab der verantwortliche Architekt Rudolf Stadler, der gleichzeitig als Kurator der Kirchengemeinde fungiert, einen Einblick in das Geschehen der vergangenen Monate. „Die Renovierung war längst überfällig“, sagt Stadler über das insgesamt rund 235000 Euro teure Projekt. Umso mehr freute sich der Kurator über die erforderliche Genehmigung des Verwaltungsrats in 2007 und natürlich das Resultat der Bauarbeiten: Blendfreies Licht, ein umweltfreundlicher Kautschukboden, restaurierte Küchen und Toiletten, die neugestrichene Außenfassade und natürlich das ganz besondere Highlight für die Kinder, denen in jedem Raum eine zweite Spielebene zur Verfügung gestellt wurde, auf der sie spielen und klettern können.

Eine bedeutende Rolle im Zuge der Umbauarbeiten spielte dabei immer das Thema Sicherheit: „Wir haben auf Sicherheitsglas, Schallschutzdecken, rutschfesten Boden und die Vermeidung von scharfen Kanten geachtet“, betonte Rudolf Stadler. Nach den grundlegenden Veränderungen hätten die Verantwortlichen noch auf die Lieferung des Mobiliars warten müssen. Während in der unteren Etage gearbeitet wurde, waren zwei der drei Kindergartengruppen im Pfarrzentrum untergebracht, die dritte Gruppe in dem oberen Stockwerk des Hauses. Mit großem Staunen bedankte sich die Kindergartenleiterin Sabine Hentrich bei den zuständigen Gremien für den großen Aufwand: „Der Kindergarten erstrahlt nun wieder in vollem Glanz. Wir fühlen uns einfach wohl“, zeigte sich Hentrich begeistert. Das quittierten auch die Kinder, die voller Freude das Lied „Wer will fleißige Handwerker sehen?“ anstimmten. Rund 70 Prozent der Gesamtkosten seien von der Stadt finanziert worden, erklärte Christian Somogyi gegenüber der OP. „Wir waren in den gesamten Planungsprozess relativ eng mit einbezogen“, sagte der Bürgermeister. Noch ist das Kindergarten-Projekt allerdings nicht beendet: Zwar wurde bereits 2011 die Außenspielfläche erneuert, geplant sind aber für das kommende Jahr noch der Bau von Personalparkplätzen und Zäunen rund um das Gelände, damit die Kinder nicht auf die Straße gelangen können.

von Yanik Schick

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