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Mardorfer empfängt Priesterweihe

Fulda Mardorfer empfängt Priesterweihe

Der Fuldaer Bischof Heinz-Josef Algermissen weihte am Samstag im Fuldaer Dom insgesamt sechs bisherige Diakone zu Priestern.

Fulda. Bei einem feierlichen Pontifikalamtes hat Bischof Heinz Josef Algermissen den Mardorfer André Viertelhausen aus der Pfarrer St. Hubertus, Josef Alber aus der Pfarrei St. Cornelius und St. Cyprianus in Bad Buchau, Sebastian Bieber aus der Pfarrei St. Ulrich Hünfeld, Daniel Göller aus der Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit zu Pilgerzell, Till Hünermund aus der Pfarrei St. Matthäus Steinbach und Thomas Smettan aus der Pfarrei Mariae Himmelfahrt in Zella/Rhön zu Priestern geweiht. Wie Bistumssprecher Christof Ohnesorge mitteilte, war die Anteilnahme der Gläubigen groß, der Fuldaer Dom „überfüllt.“ Auch eine Delegation aus Mardorf war mit dem Bus zur Priesterweihe gereist.

„Jeder Priester, der sich als Selbstdarsteller aufführe, hätte seinen Beruf verfehlt. Vielmehr sollte er im persönlichen Zeugnis verdeutlichen, dass Jesus Christus in Wort und Sakrament hier und heute da ist, „helfend und heilend, leitend und liebend“, sagte Bischof Algermissen während seiner Predigt.

Heute könne man fragen, ob die bei der Priesterweihe gebrauchten Worte „Ehrfurcht“ und „Gehorsam“ von den Menschen als Fremdbestimmung angesehen würden und ob man überhaupt noch Gehorsam verlangen könne, hatte der Bischof zu Beginn seiner Predigt zu bedenken gegeben. Das Gehorsamsversprechen werde durch Übergabe der Hände in der Liturgie handgreiflich und fassbar. „Von meinen Händen können Sie Ihre Zukunft nicht abhängig machen. Die Hände des Bischofs werden aber zum Zeichen: Mit Ihrem Versprechen legen Sie Ihr Leben in Gottes Hand“, unterstrich Algermissen.

Aufgrund seiner jahrzehntelangen Erfahrungen als Priester und Bischof gab Algermissen den Weihekandidaten einige persönliche Wahrnehmungen und Anregungen mit auf den Weg. Der Priester sei nicht „Endstation“ kirchlichen Handelns, sondern er solle deutlich machen, dass Jesus Christus selbst wirkt.

Der Fuldaer Bischof griff auch das große Interesse der Gläubigen an der Weihe auf. Es sei ein klares Zeugnis dafür sei, „dass das Volk Gottes Priester braucht, Priester will und für sie dankbar ist“. Tatsächlich könnten diese in der Kirche „durch nichts und niemanden“ ersetzt werden.

Am Sonntag, 26. Mai, feiert Priester André Viertelhausen ab 9.30 Uhr seine Primiz in der Mardorfer Pfarrkirche. Die Primiz ist die erste Messe eines geweihten Priesters als Hauptzelebrant.

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