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Magistrat will Neubau drehen, nicht verlegen

Ladengalerie Magistrat will Neubau drehen, nicht verlegen

Innerhalb der nächsten sieben Tage dürfte sich entscheiden, wo das Ladengebäude auf der Parkplatzanlage neben dem Tegutmarkt steht.

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Die Kurzzeitparkplätze vor dem Tegutmarkt bleiben der Streitpunkt.

Quelle: Michael Rinde

Stadtallendorf. Donnerstag Abend geht es im Bau- und Planungsausschuss unter anderem um die Frage nach „A“ oder „B“. Hinter diesen beiden Buchstaben stehen die Standort-Varianten für die Ladengalerie, die in der Stadtmitte in jedem Falle gebaut werden soll. Aktuell gibt es eine Baugenehmigung für den alten Plan, den Kurzzeitparkplatz neben dem Tegutmarkt komplett zuzubauen.

Doch im Mai gab es neue Überlegungen (die OP berichtete). Inzwischen gibt es zwei mögliche Bauvarianten, A und B genannt. Version A ist der Favorit des Magistrats und mittlerweile auch von Investor IPC / Recona, vertreten durch Jürgen Scheu. Er schlägt vor, die neue Ladengalerie um 90 Grad zu drehen. Sie stünde parallel zur Straße des 17. Junis. 40 der Kurzzeitparkplätze könnten durch die Variante erhalten bleiben.

Die Version B käme den Wünschen der Einzelhändler und der Supermarktkette Tegut am nächsten: Die Ladengalerie entstünde parallel zum Hallenbad. Alle Kurzzeitparkplätze neben Tegut blieben zwar erhalten. Allerdings fielen dann Stellplätze an einem anderen Ort der Parkplatzanlage weg. Der Vorstand der Werbegemeinschaft favorisiert diese Variante. Der Werbemeinschafts-Vorstand fürchtet, dass das frühere Baumarktsgebäude durch eine Drehung der Ladengalerie entwertet wird. Es stünde dann in zweiter Reihe.

Donnerstag Abend berät der Bau- und Planungsausschuss zum zweiten Mal über die Variantenauswahl. Bei einer Sondersitzung hatte Scheu beide Versionen vorgestellt. Zwischenzeitlich hatte die Stadt unter anderem Tegut um eine Stellungnahme zu den Planungen gebeten.

von Michael Rinde

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