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Magistrat hat jetzt freie Hand

Wasserhochbehälter Magistrat hat jetzt freie Hand

Die Schäden am Wasserhochbehälter des Stadtteils Josbach werden beseitigt. Welche von den avisierten zwei Lösungen in Frage kommt ist auch nach einer weiteren Beratung im Bauausschuss noch offen.

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Eine Kammer des Hochbehälters in Josbach ist bereits ausgefallen. Archivfoto

Josbach. Zu Beginn fasste Bürgermeister Michael Emmerich den aktuellen Stand zusammen. In eine der beiden Kammern des Hochbehälters dringe Fremdwasser ein, was dazu geführt habe, dass man diese Kammer habe stilllegen müssen. Die verschiedenen Lösungen lagen den Ausschussmitgliedern schon seit längerem vor (die OP berichtete mehrfach). Eine Variante mit Edelstahlkammern favorisieren alle Ausschussmitglieder. Dass dennoch eine andere Variante kommen wird, liegt an den zu hohen Kosten hierfür.

„Wir können rund 250000 Euro zur Verfügung stellen“, sagte Bürgermeister Emmerich, der neben der Sanierung des Betons noch die Variante eines Neubaus des Hochbehälters mit Kunststoffkammern in Aussicht stellte. Die Befragung von Wassermeister Uwe Hartmann ergab, dass in Rauschenberg bereits seit Jahren PE-Wasserrohre verlegt werden, die bisher keine Probleme bereiten. Auch bei der Reinigung habe es noch keine Probleme gegeben, berichtete Hartmann.

Emmerich wehrte sich gegen Überlegungen, die Entscheidung weiter zu vertagen. Auch den Gedanken, durch höhere Wassergebühren Geld für die Edelstahlverison anzusparen, lehnte Emmerich ab. Zum einen müsse sofort gehandelt werden. „Was machen wir, wenn der andere Behälter auch noch ausfällt“, fragte Emmerich? Zum anderen würden die Bürger durch die erhöhten Grundsteuern bereits außerordentlich belastet. „Wir wissen nicht, ob wir zum Haushaltsausgleich 2017 nicht noch einmal erhöhen müssen“, gab Emmerich zu bedenken.

So stimmten letztlich alle Ausschussmitglieder dafür, dem Magistrat Handlungsfreiheit bei der Frage Sanierung oder Neubau des Hochbehälters zu geben.

nEin Antrag der Bündnisgrünen, die Verkehrssituation in der Kernstadt zu verbessern, wurde zurückgezogen, weil die übrigen Fraktionen weder aktuellen Handlungsbedarf sahen, noch den Magistrat ohne konkreten Auftrag beauftragen wollten. Als nächstes wird der Rauschenberger Ortsbeirat zu einer Bürgerversammlung zum Thema Verkehr einladen, um danach gegebenenfalls den Antrag zu konkretisieren.

von Heinz-Dieter Henkel

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