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Lücken sind ein Dorn im Auge

Internet Lücken sind ein Dorn im Auge

Bis zu 50000 Euro stellt die Stadt Amöneburg für die Umsetzung des Erweiterungsprojektes der Breitband Marburg-Biedenkopf GmbH zur Verfügung. Dessen Ziel ist es, Versorgungslücken zu schließen, die nach dem Breitband-Projekt geblieben waren.

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Norbert Heiland bleibt als Schiedsmann aktiv.Archivfoto

Amöneburg. Bürgermeister Michael Plettenberg erinnerte während der Versammlung daran, dass die Breitband GmbH einst 95 Prozent aller Haushalte im schnellem Internet versorgen wollte. Das klappte - doch inzwischen hat sich in diesem Bereich einiges verändert. Der Bund stellt Fördermittel zur Verfügung, und auch der Kreis beteiligt sich an dem Projekt, um Versorgungslücken zu schließen - und von denen gibt es laut Bürgermeister im Stadtgebiet so einige. Plettenberg sprach von „über 100 Objekten“. Entsprechend gab es nur wenige Rückfragen, ehe die Stadtverordneten einstimmig das Geld freimachten.

Der „Heizkosten-Euro“ gehört der Geschichte an

- Einstimmig schafften die Stadtverordneten den „Heizkosten-Euro“ ab, der bei der Nutzung von Bürgerhäusern zwischen dem 15. September und dem 15. Mai bisher pro Stunde an die Stadt zu überweisen war.

- Anders sah es bei einem Antrag auf interkommunale Zusammenarbeit aus. Plettenberg hatte vorgeschlagen, gemeinsam mit den Gemeinden Cölbe, Fronhausen und Münchhausen eine Software entwickeln zu lassen, um die Zustandserfassung und Inventarisierung des kommunalen Infrastrukturvermögens künftig über den Computer verfolgen zu können.

Plettenberg stellte heraus, dass pro Kommune ein Projekt in der Größenordnung von 30000 Euro realisiert werden solle - nach Abzug der Fördermittel müssten die Amöneburger noch 5000 Euro berappen. Jan-Gernot Wichert (CDU) monierte, dass es nur um die Entwicklung der Software gehe - und nicht um kontinuierliche interkommunale Zusammenarbeit. Noch dazu lasse der Antrag „einige Dinge im Dunkeln“. Das Thema soll nun der Haupt- und Finanzausschuss bearbeiten.

- Ebenfalls einstimmig segneten die Stadtverordneten ab, dass Norbert Heiland weitere fünf Jahre als Schiedsperson und Kordula Hof als Stellvertreterin fungieren dürfen.

von Florian Lerchbacher

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