Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 5 ° Regenschauer

Navigation:
Lob für "abwechslungsreiche Strecken"

Wanderveranstaltung Lob für "abwechslungsreiche Strecken"

Den gut 300 Teilnehmern der Ohmtalwanderung rund um die Amöneburg bot sich bei gutem Wetter ein traumhafter Ausblick hinab ins weite Ohmtal. Lob für den Veranstalter gab es von hoher Stelle.

Voriger Artikel
Nach der Ankunft fehlt es an Kleidung
Nächster Artikel
Erfolgsgeschichte soll Fortsetzung finden

Eine Gruppe von Wanderern macht sich vom Sportheim aus auf die Strecke.Foto: Yanik Schick

Amöneburg. Walter Motz schnürt zwar noch regelmäßig seine Wanderschuhe, doch kann er schon jetzt auf eine ausführliche Karriere im Volkssport zurückschauen. Seit Jahrzehnten erkundet der Osthesse die schönsten Regionen Hessens zu Fuß und übernimmt darüber hinaus Ämter in Verein und Verband. Aktuell ist Motz Landesvorsitzender des Deutschen Volkssportverbandes - sein Wort hat also durchaus Gewicht. Dies wussten auch die Wanderfreunde aus Amöneburg, die sich direkt nach Motz‘ Urteil erkundigten, als dieser von der längeren Strecke der 35. Ohmtalwanderung zurückgekehrt war. Und schließlich durfte der Vorstand um Helmut Graff aufatmen, denn der DVV-Landeschef hatte rein gar nichts auszusetzen.

„Ein Lob an den Veranstalter, es hat rundum gepasst“, sagte Motz im Gespräch mit der OP. Er hatte für sich die zehn Kilometer lange Strecke gewählt, die die Teilnehmer vom Startpunkt - also dem Sportheim des TSV Amöneburg - zunächst durch das Ortsinnere führte. Durch Steinweg und Kesselgasse ging es auf einen Weg rund um die Amöneburg, der unterhalb der Erddeponie verlief und eine Schleife in Richtung Radenhausen machte. Wanderer wie Motz kamen am Segelflugplatz vorbei und über die Straße Weihersborn wieder in Richtung Ortskern. Während die kürzere, sechs Kilometer lange Strecke über die Siedlung wieder zurück zum Sportheim führte, machte die längere noch einen Schlenker gen Rüdigheim.

Entlang von Rulfbach und Ohm zeigten die Schilder am Rande des Feldwegs wieder nach Amöneburg. Über das Sport- und Gesundheitszentrum kamen denn auch die Letzten wieder zum Sportheim. „Die Streckenführung war wieder einmal sehr abwechslungsreich“, bilanzierte Walter Motz, der bei fast jeder der bisher 35 Ohmtalwanderungen mit von der Partie war. „Vor allem waren es natürliche Wege, nicht so viel Asphalt“, fiel dem DVV-Landesvorsitzenden besonders positiv auf. Neben ihm waren im Laufe des Tages bei passenden äußeren Bedingungen 307 Teilnehmer gewandert.

Die Amöneburger Wanderfreunde konnten mit dieser Zahl recht gut leben. Der Vorsitzende Helmut Graff freute sich über die gute Zusammenarbeit mit dem örtlichen Turn- und Sportverein, der nicht nur sein Sportheim zur Verfügung stellte, sondern auch die Bewirtung übernahm. Früher hatte das Bonifatiushaus noch Start und Ziel für die Wanderer gebildet, doch dies war vielen der Teilnehmer zu anstrengend, weil sie zum Schluss noch einmal bis ganz nach oben auf den Berg mussten.

Im kommenden Jahr, so Graff, solle das Sportheim zwar wieder als Ausgang der Wanderung dienen. Wie er zusicherte, werde es aber zusätzlich wieder eine Strecke geben, die hinauf auf die Amöneburg führt. „Der Aussicht wegen“, meinte der Amöneburger.

Ergebnisse

IVV: 1. Wanderfreunde Hatzbachtal (35 Teilnehmer), 2. Natur- und Wanderfreunde Niederndorf (34), 3. Wanderfreunde Neustadt (33).

EVG und andere Vereine: 1. Wanderverein Niederklein (18, ohne Verbandszugehörigkeit), 2. Tauzieh- und Wanderfreunde Rüdigheim (15, EVG).

Örtliche Vereine: 1. Gemischter Chor Tafelrunde (14), 2. TSV Amöneburg (13), 3. Freiwillige Feuerwehr (12).

von Yanik Schick

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostkreis
Von Redakteur Florian Lerchbacher

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr