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Liebe zu einer Frau stellt eine Freundschaft auf die Probe

So ein Theater Liebe zu einer Frau stellt eine Freundschaft auf die Probe

Schüler der 9. und 10. Klassen der Georg-Büchner-Schule erlebten Englischunterricht in plastischer Form.

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Das Verhältnis zwischen zwei Freunden steht bei „Two Gentlemen“ auf der Kippe. Foto: Klaus Böttcher

Stadtallendorf. Das renommierte White Horse Theatre aus Soest gab ein Gastspiel in der Georg-Büchner-Schule (GBS). Im Gepäck hatten die Schauspieler das Theaterstück „Two Gentlemen“ von Peter Griffith. „Das beruht auf Shakespeares ,Zwei Herren aus Verona‘“, erzählt Englischlehrerin Michaela Pete. Rund 180 Schülerinnen und Schüler hatten sich in der Aula versammelt und lauschten den Dialogen der zwei Damen und zwei Herren, die bei ihrer gekonnten Aufführung stets auf eine deutliche Aussprache achteten.

In dem Stück geht es um Piers und Vincent die seit frühester Kindheit befreundet sind. Als die zwei aufs Internat kommen, verlieben sich beide in Silvia, die Tochter des Schuldirektors. Wird ihre Freundschaft diesen Konflikt überstehen? Und was wird Julia, die Freundin von Piers, zu seinem gebrochenen Treueversprechen sagen? Fragen, die in dem unterhaltsamen Stück beantwortet wurden in dem es um Liebes- und Freundschaftswirren im Teenager-Alter geht.

Peter Griffith, der das Stück geschrieben hat, ist auch der Gründer des White Horse Theatre und ist seither der künstlerische Leiter. Er war Schauspiellehrer und über 30 Jahre lang Schauspieler, Theaterregisseur, Dramatiker und Sänger. Das White Horse Theatre ist ein pädagogisches Tourneetheater, das englischsprachige Theaterstücke an deutschen Schulen aufführt. Der Name des Theaters bezieht sich auf das Symbol des weißen Pferdes auf der Flagge der angelsächsischen Einwanderer, die vor 1500 Jahren aus Deutschland nach England kamen. Das weiße Pferd bezieht sich auf das Wappen von Westfalen, wo manche der Einwanderer herkamen und das Theater heute seinen Sitz hat.

Den Stadtallendorfer Schülern hat die Aufführung in der Aula sehr gut gefallen. Sie hatten anschließend noch die Möglichkeit, den Schauspielern Fragen zu stellen. Das war an der ein oder anderen Stelle etwas schwieriger, da die Darsteller ausschließlich englisch sprachen.

von Klaus Böttcher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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