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Leidenszeit der Neustädter ist (vorerst) vorüber

Baustellenende Leidenszeit der Neustädter ist (vorerst) vorüber

Seit September 2014 war die Hindenburgstraße - eine Hauptverkehrsader Neustadts - eine Baustelle. Der Untergrund hatte einige Überraschungen parat gehalten und für Verzögerungen gesorgt.

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Bürgermeister Thomas Groll (von rechts), Eugen Reichwein, Matthias Müller, Roswitha Kraus (alle Hessen Mobil) und Bauamtsleiter Thomas Dickhaut freuten sich über das Projektende.

Quelle: Florian Lerchbacher

Neustadt. Die Anwohner zahlreicher kleiner Straßen, durch die sich der umgeleitete Verkehr in den vergangenen anderthalb Jahren schlängelte, können aufatmen: Die Hindenburgstraße ist keine Baustelle mehr - was natürlich auch Auswirkungen auf die Stadtteile hat, da der Fernverkehr wieder durch die Kernstadt rollen kann und nicht mehr über die Dörfer umgeleitet werden muss. Erleichterung allenthalben also -auch bei HessenMobil: Er sei sich bewusst, dass die Neustädter durch die Baustelle gequält wurden, betonte Eugen Reichwein, der Regionalbevollmächtigte Westhessen. Die Arbeiter hätten jedoch beim Öffnen der Straße ihr blaues Wunder erlebt: Die Leitungen hätten nicht dort gelegen, wo man sie erwartet habe. Noch dazu musste der Boden verdichtet werden. Eine Aufgabe, bei der aufgrund der vorgefundenen Situation leichteres Gerät als geplant zum Einsatz kommen musste. So habe die erste Bauphase weitaus länger gedauert, als geplant.

Weitere Bauabschnitte auf nächstes und übernächstes Jahr verschoben

Entsprechend später begannen die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt. Aufgrund der Verzögerungen habe sich HessenMobil nun dazu entschlossen, die weiteren Bauabschnitte auf der Querallee (ins Jahr 2017) und in der Bahnhofstraße (ins Jahr 2018) zu verschieben.

„Das Resultat kann sich sehen lassen“, kommentierte Bürgermeister Thomas Groll und betonte: „Die Hindenburgstraße ist jetzt in einem Zustand, wie er sich für eine Bundesstraße gehört.“ Er freute sich besonders über die nach Rücksprache mit dem Ortsbeirat eingerichtete neue Ampel vor dem Supermarkt, die den Zebrastreifen am Junker-Hansen-Turm ersetzt.

Seit Herbst 2014 hatten HessenMobil (im Auftrag des Bundes), die Stadt und die Zweckverbände Mittelhessische Wasserwerke und Mittelhessische Abwasserwerke bei dem Gemeinschaftsprojekt den Kanal saniert, die Wasserleitungen erneuert, die Gehwege neu angelegt sowie die gesamte Fahrbahn grundhaft erneuert.

von Florian Lerchbacher

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