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Lebenswichtiger Zeitgewinn dank Wassertank

Neues Fahrzeug Lebenswichtiger Zeitgewinn dank Wassertank

Die Feuerwehr Schweinsberg hat ein neues Löschgruppenfahrzeug erhalten. Das vorherige war bereits 27 Jahre alt. Der Austausch bringt für die Einsatzkräfte wichtige Verbesserungen mit sich.

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Fraktionsvorsitzender Hans-Georg Lang (CDU, von links), Stadtbrandinspektor Uli Weber, Stadtverordnetenvorsteherin Ilona Schaub, Bürgermeister Christian Somogyi, stellvertretender Wehrführer Schweinsbergs Timo Hahn, Fraktionsvorsitzender Werner Hesse (SPD), Pfarrerin Petra Zimmer und Erster Stadtrat Otmar Bonacker bei der Schlüsselübergabe.

Quelle: Yanik Schick

Schweinsberg. Das neue Löschgruppenfahrzeug verfügt im Gegensatz zu seinem Vorgänger-Modell über einen 1200 Liter fassenden Tank, der den Feuerwehrleuten die Arbeit im Ernstfall enorm erleichtert. „Früher mussten wir erst vor Ort eine entsprechende Löschwasser-Entnahmestelle finden, jetzt können wir sofort nach unserer Ankunft anfangen zu löschen“, erklärt Stadtallendorfs Stadtbrandinspektor Uli Weber.

„Die Feuerwehr gewinnt dadurch vier bis fünf Minuten Zeit. Das kann bei einem Wohnungsbrand entscheidend sein“, fügt Bürgermeister Christian Somogyi hinzu.

Antrag auf Neubeschaffung bereits 2011

 gestellt27 Jahre hatte das alte Löschgruppenfahrzeug der Feuerwehr Schweinsberg auf dem Buckel. „Reparaturanfällig und einfach nicht mehr zeitgemäß“ sei es gewesen, berichtet Uli Weber, nicht zuletzt aufgrund des fehlenden Löschwassertanks. Den Antrag auf eine Neubeschaffung hatte die Stadt bereits im August 2011 gestellt, knapp drei Jahre später kam der Bewilligungsbescheid des Landes Hessen in Höhe von rund 178000 Euro.

Die Stadt musste einen Eigenanteil von 85000 Euro tragen. Besonders die beiden Wehrführer Bernd Heilmann und sein Stellvertreter Timo Hahn hatten sich bei der Anschaffung des neuen Fahrzeugs engagiert.

Seit Juni ist es mittlerweile in Betrieb. Für den Einsatz bietet der Wagen neben dem neuen Tank einige zusätzliche Vorteile: Die neue Pumpe kann das Wasser mit einer Maximalkraft von 2000 Litern pro Minute aus dem Hydrant in die Schläuche schießen. Sie ist mehr als doppelt so leistungsfähig wie die Pumpe des alten Fahrzeugs. Die Mannschaftskabine ist deutlich größer geworden.

Auch Stadtbrandinspektor brauchte neues Fahrzeug

Sie bietet die Voraussetzung dafür, dass Atemschutzgeräteträger ihre Ausrüstung schon während der Fahrt anlegen können. „Insgesamt verfügen wir über eine umfangreichere Ausstattung, weil das zulässige Gesamtgewicht beim neuen Fahrzeug bei 12,5 Tonnen liegt.

Vorher waren es nur 7,5 Tonnen“, so Uli Weber. Zur neuen Ausstattung zählt auch ein ausfahrbarer Lichtmast. Der Stadtbrandinspektor selbst ist seit Mai in einem neuen Kommandoleitwagen unterwegs. 35000 Euro kostete das Auto, das unter anderem über ein Funkgerät, ein Gasmessgerät sowie Kartenmaterial und Einsatzpläne verfügt. „Das alte Fahrzeug war aufgrund seiner hohen Kilometerleistung und seines Alters nicht mehr tauglich“, sagt Weber.

von Yanik Schick

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