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Langendorfer zeigen Gemeinschaftssinn

Aktionstag Langendorfer zeigen Gemeinschaftssinn

Weit mehr als ein Fünftel aller Langendorfer beteiligten sich an einem Aktionstag, während dessen sie Teile ihres Heimatdorfes auf Vordermann brachten.

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Unter anderem beschäftigten sich Ottmar Boucsein (von links), Ortsvorsteher Bernd Schneider, Robert Metke, Björn Ochs und Alexander Paetzel mit der Decke des Dorfgemeinschaftshauses.

Quelle: Wieber

Langendorf. Ein besseres Wetter mit strahlend blauem Himmel und angenehmen Temperaturen hätten sich die Langendorfer für ihren diesjährigen Aktionstag gar nicht wünschen können. Und über Mangel an Unterstützung in dem 400-Seelen-Dorf konnte Ortsvorsteher Bernd Schneider auch nicht klagen.

Bereits am Vormittag arbeiteten mehr als 80 Helfer an verschiedenen Stellen des Ortes – und ständig wurden es mehr. Der demografische Wandel spielt derzeit in Langendorf offensichtlich noch keine große Rolle. „Vor allem finde ich es toll, dass alle Altersgruppen mit dabei sind. Männer und Frauen, vom Jugendlichen bis zum Rentner, alle arbeiten Hand in Hand“, freute sich Schneider über das hohe Engagement seiner Mitbürger bei dem im zweijährigen Rhythmus regelmäßig stattfindenden Aktionstags.

Überall im Dorf sah man Langendorfer einzeln, in kleinen oder auch größeren Gruppen bei der Arbeit.

Das Hauptaugenmerk der Verantwortlichen lag am Samstag auf dem Einziehen einer neuen Akustikdecke im Gemeinschaftsraum der Dorfscheune. Die alte Decke hatte sich als ungeeignet erwiesen. „Die Akustik war unmöglich. Bei größeren Veranstaltungen musste man sich gegenseitig anschreien, um sich verständlich zu machen“, berichtete Schneider. Der Vorschlag des Ortsbeirates, eine neue Decke in einer Kombination von Eigenleistung, städtischen Mitteln und einem Langendorfer Beitrag einziehen zu wollen, war bei Bürgermeister Peter Hartmann auf fruchtbaren Boden gefallen.

Neben der Decke sollen darüber hinaus auch die Elektroinstallation erneuert und ein Deckenbeamer eingebaut werden. Insgesamt werden die Vorhaben rund 8.000 Euro kosten. Die von den Langendorfern beigesteuerten 2.500 Euro stammen aus dem Überschuss aus den Erlösen der 750-Jahr-Feier.

Am 1. Mai müssen die Arbeiten abgeschlossen sein, denn dann wird der Raum für die Konfirmationsfeiern gebraucht.

von Alfons Wieber

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