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Land bringt bis zu 700 Flüchtlinge unter

Kasernen in Neustadt Land bringt bis zu 700 Flüchtlinge unter

Voraussichtlich Ende März stehen die ersten drei früheren Kasernen­gebäude in Neustadt für die Aufnahme von ­Flüchtlingen bereit.

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Unterkunft für bis zu 700 Menschen: die Neustädter Kaserne.

Quelle: Bernd Völker

Neustadt. Bis Jahresende will das Regierungspräsidium Gießen den gesamten ehemaligen Wohnbereich der Neustädter Kaserne modernisiert haben. Dann sollen dort bis zu 700 Flüchtlinge untergebracht werden. Diese Angaben machte gestern Regierungspräsident Dr. Lars Witteck im Gespräch mit der Oberhessischen Presse. Ab Ende  März sollen zunächst rund 300 Flüchtlinge in ersten hergerichteten Gebäuden eine Unterkunft finden.

Zug um Zug werden dann weitere Teile der ehemaligen Kaserne hergerichtet. Insgesamt will das Land 15 Gebäude sanieren und für Flüchtlinge nutzen. Neustadt erhält nach Abschluss der Modernisierung eine vollwertige

Erstaufnahmeeinrichtung für ankommende Flüchtlinge aus aller Welt – keine Außenstelle. Dadurch ist es möglich, dass Flüchtlinge dort auch direkt Asylanträge stellen können. Ein Pendelverkehr zur Gießener Einrichtung ist dadurch nur in der Anfangsphase nötig.

10,2 Millionen Euro hat die Landesregierung für Modernisierung und Betrieb der früheren Kasernengebäude bewilligt.  Insgesamt will das Land 54 Millionen Euro zusätzlich bereitstellen, der Löwenanteil ist für die Nutzung der früheren Büdinger Kaserne vorgesehen.  

Regierungspräsident Witteck geht davon, dass das Land die Liegenschaft mehrere Jahre für Flüchtlinge benötigen wird.

von Michael Rinde

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