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Land Hessen wählt Groll als Redner aus

EAEs Land Hessen wählt Groll als Redner aus

Als einer von drei eingeladenen Rednern trat Neustadts Bürgermeister Thomas Groll während der Kommunalkonferenz der hessischen Bürgermeister, Oberbürgermeister und Landräte auf, die alljährlich während des Hessentages stattfindet.

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Tags zuvor hatte Thomas Groll noch beim Frühschoppen der Kirmes mitgewirkt. Dann sprach er beim Hessentag in Herborn über Erfahrungen mit Flüchtlingen.

Quelle: Florian Lerchbacher

Neustadt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung in Herborn standen die Herausforderungen der Flüchtlingspolitik. Zunächst widmeten sich Innenminister Peter Beuth, Sozialminister Stefan Grüttner und Justizministerin Eva Kühne-Hörmann der Thematik, danach waren drei „Praktiker“ an der Reihe, die die Staatskanzlei eingeladen hatte, damit diese über ihre Erfahrungen mit der Unterbringung beziehungsweise der Integration von Flüchtlingen sprechen.

Nach Dr. Frank Martin, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Regionaldirektion Hessen der Bundesanstalt für Arbeit, und Dr. Martin Pott, dem stellvertretenden Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Wiesbaden, sprach Groll zehn Minuten über die Entwicklung der Neustädter Erstaufnahmeeinrichtung.

Lob für Hilfen der Landesregierung

Zentrale Punkte waren das dieser Tage angelaufene Programm „Sport und Flüchtlinge“, die Ehrenamtskoordination durch das Diakonische Werk, die Gemeinwesenarbeit des bsj Marburg und die enge Abstimmung mit der Einrichtungsleitung und der Polizei. Groll betonte, dass ihm von Anfang an eine aktive und objektive Öffentlichkeitsarbeit wichtig gewesen sei - in der sowohl positive als auch negative Punkte angesprochen werden.

Zudem lobte er die Landesregierung für die bisherigen finanziellen Hilfen, rief aber auch dazu auf, diese in Zukunft weiter zu gewähren. Für eine Kommune von der Größe Neustadts sei die Herausforderung sonst nicht zu schultern. Ministerpräsident Volker Bouffier sagte, dass die Frage der Unterbringung gelöst sei - nun gehe es um die Integration der Flüchtlinge. Dies sei zweifellos eine noch größere Herausforderung.

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