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"Länger-Parker" zahlen künftig

Gebühren "Länger-Parker" zahlen künftig

Voraussichtlich ab Donnerstag gelten auf den städtischen Parkplätzen in der Stadtmitte einheitliche Zeiten. Einige wenige werden in Zukunft auch kostenpflichtig werden.

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Diese Parkplatzreihe wird in nicht allzu ferner Zukunft kostenpflichtig. Die Stadt will Gebühren von denjenigen, die länger als zwei Stunden dort stehen, etwa, um ins Hallenbad zu gehen. Foto: Rinde

Stadtallendorf. Am Donners­tag um 8 Uhr eröffnet der neue Edeka-Markt im Herzen Stadtallendorfs. Bis dahin sollen auch alle Parkschilder rund um die Stellplätze in der Straße des 17. Juni stehen. Künftig gibt es für alle Parkplätze in dieser Straße einheitliche Regelungen. Es gilt Parkscheibenpflicht, die Höchstparkdauer beträgt in der Zeit von 8 bis 19 Uhr zwei Stunden. Das war in der Vergangenheit nicht auf allen Parkplätzen in der Straße des 17. Juni so. Auf den Parkplätzen in der Teichwiesenstraße sind die Parkscheibe und die Zwei-Stunden-Regelung seit Jahrzehnten geübte Praxis. Diese Regelung gilt von montags bis einschließlich samstags, orientiert an der regulären Öffnungszeit der Geschäfte in der Innenstadt. Ausgenommen bleiben, wie Fachbereichsleiter Hubertus Müller berichtet, naturgemäß die privat bewirtschafteten Parkflächen, etwa am Einkaufszentrum alter Busbahnhof oder vor und rund um den Discounter in der Teichwiesenstraße.

Die 160 Parkplätze vor dem neuen Einkaufsmarkt hat das Handelsunternehmen Edeka zwar geschaffen, sie sind aber „öffentlich“, sprich, auch dort gilt die Parkscheiben-Regelung. „Wir haben alles mit Edeka wie auch den Einzelhändlern in der Stadtmitte abgestimmt“, betont Bürgermeister Christian Somogyi (SPD) gegenüber dieser Zeitung auf Nachfrage. Die Einhaltung der Parkdauer will die Stadt wie auch in der Vergangenheit durch ihre Ordnungskräfte kontrollieren lassen.

Für einige wenige Plätze nimmt Stadt künftig Geld

Es kommt noch zu einer weiteren Neuerung: Bei am Ende 13 Parkplätzen, die in Richtung Herrenwald-Halle vorhanden sind, wird die Stadt in Zukunft Geld nehmen, also einen Parkschein-Automaten aufstellen. Das gilt allerdings voraussichtlich erst ab der Wiederöffnung des Hallenbades. Denn für dessen Gäste sind diese Parkflächen in Zukunft besonders gedacht. Man könne es keinem Badegast zumuten, nach zwei Stunden aus dem Bad herauszulaufen und sein Auto umzuparken, wenn er noch zwei weitere Stunden schwimmen wolle, erläuterte Somogyi die Beweggründe. Für das Hallenbad sind nach der Eröffnung Zeittarife von zwei oder vier Stunden oder Ganztageskarten vorgesehen.

Zurzeit sind dort noch 15 Parkplätze markiert, sie seien allerdings beim Setzen der Markierungssteine zu schmal ausgefallen (der „Ortsdiener Karl“ hatte das Thema bereits aufgegriffen).

In absehbarer Zeit will die Stadt die Markierungen ändern und die Parkplätze auf „Normbreite“ bringen lassen. Zwei fielen dadurch weg, erläuterte Hubertus Müller

Auf diesen Parkplätzen soll der Autofahrer beliebig lange stehen dürfen, so er denn die Gebühren bezahlt. Wie viel die Stadt Stadtallendorf dort je Stunde nehmen wird, ist noch nicht entschieden. Dies müsse erst noch über eine eigene Satzung geregelt werden, die vom Stadtparlament zu verabschieden sein wird.

Somogyi und Müller verweisen „Dauerparker“ auf kostenfreie Langzeitparkplätze am nahegelegenen Festplatz sowie auf die städtischen Park-and-Ride-Parkplätze am Bahnhof - wobei diese eigentlich einst für Bahnpendler geschaffen wurden.

von Michael Rinde

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