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Kunstrasenplatz muss erneuert werden

Kunstrasenplatz muss erneuert werden

Der Fachausschuss für ­öffentliche Sicherheit, ­Soziales und Kultur besichtigte bei seiner Sitzung den Kunstrasenplatz im Herrenwaldstadion.

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Die Mitglieder des Ausschusses für öffentliche Sicherheit, Soziales und Kultur besichtigen den Kunstrasenplatz im Herrenwaldstadion.Foto: Klaus Böttcher

Stadtallendorf. Der Abteilungsleiter Fußball des TSV Eintracht Stadtallendorf, Rainer Bremer, zeigte den Ausschussmitgliedern den 16 Jahre alten Kunstrasenplatz. Beim ersten Hinsehen wurde jedem Betrachter klar, dass dort nicht mehr gespielt werden kann. Der Belag ist an den Nähten aufgegangen und bildet ebenso Stolperfallen wie andere gelöste oder aufgerissene Stellen.

13 Jahre sollte der Platz halten, jetzt sei er 16 Jahre alt, erklärte Bremer. Vor drei Jahren sei er grundlegend ausgebessert worden, aber man könne jetzt nicht alle zwei Wochen nachbessern. Die alte Generation der Kunstrasenplätze wirke bei einem Sturz „wie Schmirgelpapier“. Bei den neuen Plätzen verwende man hingegen eine Sandfüllung und er sei weicher, wodurch es keine Verbrennungen mehr gebe.

Bürgermeister Christian Somogyi bezifferte die Kosten für die Erneuerung des Kunstrasenplatzes auf 350000 Euro. Über ein Landesdarlehen würden die Kosten allerdings zu 80 Prozent bezuschusst. Er nannte neben der Erneuerung des Kunstrasenplatzes zwei weitere große Projekte, die im Stadion in Angriff genommen werden müssen. Zum einen sei die Elektrik in allen Bereichen in die Jahre gekommen, zum anderen müsse das Abwassersystem komplett erneuert werden.

Bremer beantwortete Fragen der Ausschussmitglieder. Demnach soll auch der neue Kunstrasenplatz 13 Jahre halten. Der neue Platz sei hochfloriger und zur Pflege seien Geräte schon für den anderen Kunstrasenplatz vorhanden. Der neue Platz müsse nicht wie der alte gewässert werden. Die Entsorgung des aufgenommenen Materials ist im Preis nicht enthalten.

Wenn er alle Mannschaften berücksichtige komme man auf rund 420 Fußballer, die spielen und trainieren wollen - daher sei die Erneuerung dringend notwendig, sagte Bremer. Der Vereinsvorsitzende Bernd Weitzel wurde zudem gefragt, was noch auf der Agenda stehe. Die Anlagen für die Leichtathleten müssten auf Vordermann gebracht werden, antwortete er.

von Klaus Böttcher

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