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„Kuchen ist ein Magnet“

Heidelbeertanz „Kuchen ist ein Magnet“

„So viele Gäste habe ich hier noch nie beim Gottesdienst und danach gesehen“, sagte Frank Riedig am Sonntag während des 50. Heidelbeertanzes unterhalb der Rauschenberger Schlossruine.

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Die Schlange an der Kasse war lang, doch das Warten im Getümmel auf die Kuchenmarken lohnte sich.

Quelle: Florian Lerchbacher

Rauschenberg. Die 50. Auflage des Rauschenberger Heidelbeertanzes war ein voller Erfolg. Gegen 15 Uhr, also rund eine Dreiviertelstunde nach Beginn der Ausgabe des beliebten Heidelbeerkuchens, sagte Frank Riedig, der Vorsitzende der Festkommission vom TSV Rauschenberg: „Wir müssen auch noch die letzen Tische und Bänke aufstellen – es sind also mehr als 600 Gäste gekommen.“

Dabei hatte er aber noch keinen Blick den Berg hinunter in Richtung Stadt geworfen: Von dort pilgerten zahlreiche weitere Gäste gemütlich den steilen Anstieg hinauf, um der Jubiläumsveranstaltung beizuwohnen. Andere wiederum kamen ihnen schon wieder entgegen: Sie hatte der begehrte Heidelbeerkuchen hinaufgelockt. Mit mehreren Stücken Beute machten sie sich zurück zu ihren Familien, mit denen sie die Leckerei fernab der Schlossruine im stillen Kämmerlein verputzten.

Doch nicht nur Rauschenberger feierten den 50. Heidelbeertanz. Aus Ehringshausen war Horst Beck angereist. „Auf so einem herrlichen Platz im Freien mit solch wunderbarer Kulisse lässt sich Kuchen ganz anders genießen.“ Seine Partnerin Katharina Göttig aus Betziesdorf pflichtete ihm bei: „Der Kuchen schmeckt hier oben noch besser als woanders. Er ist sehr gut.“ Willy Schneider aus Marburg urteilte: „Der Kuchen ist wie ein Magnet und zieht uns an.“

Während die drei ihren Heidelbeerkuchen genossen, sorgte der Musikverein Rauschenberg für die passende Untermalung. Am Abend zuvor hatte der Aalbachtal Express rund 1 000 Gäste mit seiner Musik unterhalten. „Da war für jeden etwas dabei. Die letzten Gäste gingen um 7 Uhr morgens nach Hause“, berichtete Riedig, der „rundum zufrieden“ mit den zwei Fest-Tagen war. Ähnlich sah es Katharina Göttig, die sich aber nur auf den Sonntag bezog: „Der Gottesdienst, dieser Platz und der Kuchen – das gehört und passt einfach zusammen.“

von Florian Lerchbacher

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