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Kripo Marburg nimmt sieben Männer fest

Kirchhain Kripo Marburg nimmt sieben Männer fest

Die Kripo Marburg verhaftete am Dienstag im Zusammenhang mit Raubüberfällen und Rauschgiftdelikten sieben Männer in Kirchhain. Im Zuge der Ermittlungen wurden zwei Raubüberfälle in Kirchhain aufgeklärt.

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Kirchhain . Wie die Polizei am Freitag mitteilte, wurden am Dienstag sieben Männer im Alter zwischen 17 und 55 Jahren in Kirchhain vorübergehend festgenommen. Die Kripo stellte mehr als 100 Gramm Amphetamine, Bargeld und dealertypische Utensilien wie z.B. eine Waage sicher. Durch Vernehmungen und Durchsuchungen klärte die Kripo die beiden Raubüberfälle auf Lebensmittelmärkte in Kirchhain vom 23. März und vom 15. April auf. Sie stellte die mutmaßliche Tatwaffe, einen Schreckschussrevolver, sicher.

Gegen einen 17-jährigen Kirchhainer erließ ein Haftrichter einen Haftbefehl. Die übrigen befinden sich vorübergehend wieder auf freiem Fuß. Die Ermittlungen gegen die Männer dauern an. Die Fahnder der Kripo kontrollierten gegen 16 Uhr zwei 26 und 33 Jahre alte Männer aus dem Kreisgebiet und stellten jeweils geringe Mengen Amphetamine sicher. Gegen die polizeibekannten Männer lagen keine ausreichenden Haftgründe vor. Sie befinden sich auf freiem Fuß und müssen sich demnächst wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

Die weiteren Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Betäubungsmittel führte die Kripo noch am Nachmittag zu den mutmaßlichen Dealern. Die Kripo nahm drei ebenfalls polizeilich bekannte Männer aus dem Ostkreis im Alter von 18,19 und 27 Jahren vorläufig fest. In der Wohnung des 18-Jährigen stellten die Fahnder mehr als 100 Gramm Amphetamin, das Bargeld und die typischen Dealerutensilien sicher. Nach den ersten Vernehmungen bestehen für die Kripo Marburg keine Zweifel an der Aufklärung zweier Raubüberfälle, die sich im März und April in Kirchhain ereigneten.

Der 19-jährige räumte ein, an dem Überfall auf den Aldi-Markt in der Frankfurter Straße am Mittwoch, 23. März, beteiligt gewesen zu sein. Der 19-Jährige, ein ehemaliger Angestellter des Geschäfts, ließ sich in Absprache mit dem 18-jähgrigen von diesem überfallen und verletzen. Den erbeuteten vierstelligen Bargeldbetrag teilten sie auf. Unterstützung erhielten sie offenbar von einem 55-jährigen Mann, der das Geld versteckt und "gewaschen" haben soll. Der ebenso polizeibekannte Mann aus dem Ostkreis räumte diese Tatbeteiligung nach seiner Festnahme noch am Dienstag ein. Gegen ihn lagen keine ausreichenden Haftgründe vor. Die Kripo entließ ihn nach den notwendigen Maßnahmen.

Weitere Ermittlungen führten die Fahnder zu einem Waffenversteck in der Magdeburger Straße. Aus der sichergestellten Schreckschusswaffe feuerte der Täter seinerzeit bei einem versuchten Raubüberfall auf den Rewe-Markt "Am Riedeboden" am Freitag, 15. April, zwei Mal in die Luft. Die Waffe gehört einem 17-Jährigen, den die Kripo noch am Abend in seiner Kirchhainer Wohnung vorläufig festnahm. Der hinlänglich polizeibekannte Jugendliche hüllt sich bei der Polizei in Schweigen. Er steht jedoch in dringendem Verdacht, diesen Überfall begangen zu haben. Das sah offenbar auch der zuständige Haftrichter so und erließ einen Haftbefehl.

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