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Kreuzung sechs Wochen lang gesperrt

Bauarbeiten in Kirchhain Kreuzung sechs Wochen lang gesperrt

Voraussichtlich ab Montag beginnen in Kirchhain die Bauarbeiten zur Einrichtung des provisorischen Kreisverkehrs an der Kreuzung Frankfurter Straße/Kasseler Straße.

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An der Kreuzung Frankfurter Straße/Kasseler Straße fahren derzeit besonders viele Lkw aufgrund der Umleitung von der B3. Aus Rauschenberg ist die Linksabbiegespur bereits gesperrt. Montag beginnt die Stadt mit der Einrichtung des provisorischen Kreisverkehrs.

Quelle: Peter Gassner

Kirchhain. Nachdem Hessen Mobil in dieser Woche die Arbeiten an der B3 zwischen Schönstadt und Chausseehaus beendet hat, können die Umbaumaßnahmen an der Kreuzung nun starten. Ursprünglich hatte die Stadt Kirchhain auf eine komplette Durchführung während der Sommerferien gehofft, denn die Einrichtung des Kreisverkehrs wird etwa sechs Wochen lang dauern. „Am Montag wird mit den Absperrungen begonnen“, sagt Stephan Stey von der städtischen Straßenverkehrsbehörde. „Ob am gleichen Tag schon mit den unmittelbaren Arbeiten begonnen wird, muss noch mit Hessen Mobil abgestimmt werden“. Spätestens am Mittwoch werde dies aber wohl geschehen.

Durch den provisorischen Kreisel soll die stark befahrene Kreuzung entlastet werden - nach einer Testphase ist für 2020 die endgültige Schaffung eines Kreisverkehrs geplant. Neben der Kreuzung wird auch die L3073 zwischen Kirchhain und Rauschenberg für die Zeit der Arbeiten voll gesperrt. Hessen Mobil saniert dort die Straßendecke. Die Landesstraße hatte während der Bauarbeiten auf der B3 als Umleitungsroute gedient, unter anderem auch für den Lastkraftverkehr. Erst nach Abschluss jener Streckensanierung konnte daher das Projekt in Kirchhain angegangen werden.

Kreisverkehr kostet Stadt rund 100.000 Euro

Für den innerstädtischen Verkehr bedeutet die Vollsperrung des Bereiches, dass die Frankfurter Straße und die in ihr liegenden Industrie- und Gewerbebetriebe nur aus Richtung des Kreisverkehrs Stausebach/Niederwald erreicht werden können. Auch das Abbiegen aus Kirchhain in Richtung Rauschenberg wird nicht möglich sein.

Der provisorische Kreisel wird aus den rot-weißen Kunststoff-Elementen des sogenannten „Lego-Kreisels“ gefertigt, der zuvor an der Anschlussstelle zur B62 zwischen Kirchhain und Amöneburg eingerichtet wurde. Der Aufbau des Kreisverkehrs im innerstädtischen Bereich kostet die Stadt jetzt rund 100000 Euro. Die Ampelanlage, die während der Umleitung dort aufgebaut wurde, wird wieder entfernt.

Noch zwei Wochen lang können die Arbeiten während der Ferien vonstatten gehen, die restliche Zeit über gibt es für den Schulbusverkehr in Richtung Alfred-Wegener-Schule und Berufliche Schulen eine gesonderte Verkehrsführung über die Röthestraße und Am Steinbachsgraben bis zur Dresdener Straße.

„Das Ziel ist es, so schnell wie möglich fertig zu werden“, sagt Stey. Für die Zeit der Baustelle werde es aber insbesondere in angrenzenden Wohngebieten zu mehr Verkehr kommen. Die Stadt bittet die Anwohner dafür um Verständnis und appelliert an die Bürger, weniger zu fahren. „Nicht jeder Weg muss mit dem Auto zurückgelegt werden“, heißt es auf der Homepage der Stadt.

von Peter Gassner

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