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Kreisjungtierschau leidet unter dürftiger Resonanz

Kirchhain Kreisjungtierschau leidet unter dürftiger Resonanz

Neben den Ehrungen der erfolgreichen Züchterinnen und Züchter standen bei der Jungtierschau und der Jugend-Jungtierschau die Ehrungen zweier langjähriger Vereine im Vordergrund.

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Der stellvertretende Kreisverbandsvorsitzende Martin Weber (von links) ehrte Reinhard Salamon für H 521 Stadtallendorf und Gerlinde Nöth für H 522 Kirchhain zu den Vereinsjubiläen. Rechts: Martin Fries, der Zuchtwart des Kreisverbandes.

Quelle: Klaus Böttcher

Kirchhain. Es war die 17. Jungtierschau und die 39. Jugend-Jungtierschau des Kreisverbandes, die beim Kaninchenzuchtverein H 522 Kirchhain im Vereinsheim ausgerichtet wurde. Bei der Ausstellungseröffnung wurden zwei Vereine des Ostkreises geehrt.

Der stellvertretende Kreisverbandsvorsitzende Martin Weber überreichte Urkunden an den Vorsitzenden des Kaninchenzuchtvereins H 521 Stadtallendorf, Reinhard Salamon, und die Vorsitzende des Kaninchenzuchtvereins H 522 Kirchhain, Gerlinde Nöth. Der Stadtallendorfer Verein besteht seit 50 Jahren und der Kirchhainer Verein seit 75 Jahren.

Auch der Kaninchenzuchtverein Wenkbach besteht seit 50 Jahren, es war allerdings kein Vereinsvertreter anwesend.

"Ausstellungen sind das Schaufenster unserer Arbeit"

Die Kirchhainer Vorsitzende Gerlinde Nöth wurde zusätzlich für 20 Jahre Vorstandstätigkeit in der Kirchhainer Arbeitsgemeinschaft (AG) der Kleintierzüchter geehrt. Der Vorsitzende Klaus Weber erklärte, dass Gerlinde Nöth anfangs als Schriftführerin für die AG arbeitete und schon seit 15 Jahren seine Stellvertreterin ist.

„Es ist wichtig, dass eine Ausstellung ausgerichtet wird - auch wenn sie klein ist. Ausstellungen sind das Schaufenster unserer Arbeit“, sagte Klaus Weber in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der AG der Kleintierzüchter, aber auch als Kreisbeigeordneter. Die Kleintierzüchter hätten wie andere Vereine Schwierigkeiten bei der Nachwuchsgewinnung, „aber auch Schwierigkeiten und Einschränkungen durch Tierschutz und Behörden, die das Hobby erschweren“, betonte Weber. Wichtig sei, dass sich die Kleintierzüchter gegenseitig unterstützen.

Lobende Worte fand der Stadtverordnetenvorsteher Willibald Preis, der für die städtischen Gremien sprach: „Ich komme jetzt schon zehn Jahre zu den Kaninchenzüchtern und ich bewundere, mit welcher Intensität die Ausstellungen ausgerichtet werden. Kleintierzucht wird hier noch erheblich gepflegt.“

Heißer Sommer machte Kaninchen zu schaffen

„Die Hitze in diesem Sommer hat den Kaninchen zu schaffen gemacht“, begründete der technische Leiter der Ausstellung, Karl-Heinz Rieß, die geringe Resonanz, die die Veranstaltung bei den Züchtern hatte. Ausgestellt wurden nur 24 Tiere, die von zwei Jugendlichen und drei Senioren gezeigt wurden.

Bei den Jugendlichen teilten sich die beiden Wenkbacher Leon und Noah Schmidt die Preise. Leon stellte mit seinen Zwergwiddern, wildfarben die beste Häsin und den besten Rammler, erhielt den Ehrenpreis des Ministerpräsidenten und wurde Kreisjugendjungtiermeister. Noah wurde mit ihren Zwergwidder, weiß Bl.A ebenfalls Kreisjugendjungtiermeister und gemeinsam wurden Leon und Noah mit ihrem Verein HJ 529 Wenkbach konkurrenzlos auch Kreisverbandsvereinsmeister.

Bei den Senioren stellten Martin Weber (Kleinsilber, schwarz) vom H 503 aus Rosphetal, Dieter Fischer (Weiß, Rex) vom H 528 aus Sterzhausen und Gerhard Zimmermann (Seperator) vom H 529 aus Wenkbach aus. Sie teilten sich die Preise, wobei alle drei mit ihrer Rasse Kreisjungtiermeister wurden. Dieter Fischer erhielt den Kreisverbandsehrenpreis und stellte den besten Rammler. Martin Weber hatte die beste Häsin und erhielt den Ehrenpreis des Ministerpräsidenten. Die Vereinswertung ergab Rosphetal vor Sterzhausen und Wenkbach.

von Klaus Böttcher

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