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Kratz'sche Scheune: Bauarbeiten liegen im Zeitplan

Endspurt Kratz'sche Scheune: Bauarbeiten liegen im Zeitplan

Im Inneren der Kratz‘schen Scheune schreitet der Ausbau voran. Mitten im Hochsommer ist inzwischen auch die Pelletheizung in Betrieb genommen worden, um den Estrich zu trocknen.

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Die Frage, die lange Zeit über dem Bauvorhaben stand, lässt sich aller Voraussicht nach positiv beantworten: Der Ausbau der Kratz‘schen Scheune wird so rechtzeitig fertig, dass er ordnungsgemäß mit dem Land Hessen abgerechnet werden kann, also bis Ende September. Rauschenbergs Bürgermeister Michael Emmerich und der leitende Architekt Thomas Bonsa verbreiten beim Ortstermin mit der OP Zuversicht. „Wir könnten auch zur Not etwas Verlängerung bekommen, hat das Ministerium signalisiert. Doch es ist gut, dass wir das wohl nicht brauchen werden“, sagt Emmerich.  Möglich wurde das Einhalten des knappen Zeitplans aus Sicht der Planer dank des Engagements der beteiligten Baufirmen wie auch der Ehrenamtlichen, die sich mit Eigenleistungen engagiert haben (die OP berichtete).  Es zahlt sich jetzt auch aus, dass es trotz kalten und langen Winters keinerlei Bauunterbrechung gab.
Bald, wenn es an den endgültigen Ausbau der drei Gruppenräume im Obergeschoss geht, seien die freiwilligen Helfer wieder im Einsatz, erläutert Emmerich. Die Verwaltung werde die Vereine schon bald zu einem Abstimmungstermin für die Raumnutzung einladen, kündigte der Rauschenberger Rathauschef an. 

Erste Buchungen für das nächste Jahr

Wer den großen Saal von oben, von den noch offenen künftigen Gruppenräumen aus betrachtet, kann sich bereits gut vorstellen, dass dort demnächst gefeiert werden kann. Ende August wird die Küche eingebaut, das Mobiliar für das Gebäude ist ausgeschrieben. Auch der Aufzug, der den barrierefreien Zugang zur  Kratz‘schen Scheune ermöglichen wird, steht vor dem Anbau. Trotz hochsommerlicher Temperaturen ist derzeit auch die Pelletheizung des Gebäudes in Betrieb. Sie wird zum einem auf „Herz und Nieren“ geprüft. Zum anderen hilft das Fußboden-Heizsystem auch beim Trocknen des Estrichs im großen Saal. An größeren Gewerken steht unter anderem noch der Einbau der Wärmedämmung an. Beim Dach ist die Dämmung bereits integriert.
Doch auf einen Eröffnungstermin will sich Michael Emmerich bei aller Zuversicht jetzt noch nicht festlegen lassen. Klar ist, dass es für das nächste Jahr schon erste Veranstaltungsbuchungen gibt. Eine Hochzeit ist bereits fest eingeplant. „Wir hatten auch Anfragen für dieses Jahr, doch wir wollen auf Nummer sicher gehen und haben noch keine Zusagen gemacht“, sagt Emmerich.
Seit klar ist, dass der Senioren-Parcours ebenfalls samt eines Spielplatzes an der Kratz‘schen Scheune entsteht, laufen die Umplanungen für die Außenflächen. Einen Teil des Areals will die Stadt in jedem Falle noch in diesem Jahr  herrichten lassen. Schließlich werden die Parkplätze benötigt. 30 Stellplätze sind für die neuen Gemeinschaftsräume vorgesehen.

von Michael Rinde

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