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Kranke gehen ihren Weg gemeinsam

Selbsthilfegruppe Osteoporose Kranke gehen ihren Weg gemeinsam

Am Dienstag wurde im Begegnungszentrum die Selbsthilfegruppe Osteoporose gegründet. Dort können Betroffene aktiv lernen, besser mit der Krankheit umzugehen.

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Irmgard Langhammer und Carina Hoffmann (links vorne) übernehmen die Gruppenarbeit. Sie bekommen von Birgit Thiel (hinten links) und Heidrun Elster Unterstützung.

Quelle: von Karin Waldhüter

Stadtallendorf. Osteoporose ist eine Knochenerkrankung, die mit einem Verlust von Knochensubstanz verbunden ist und von der in Deutschland rund acht Millionen Menschen betroffen sind. Laut der Vorsitzenden des Landes-Selbsthilfeverbandes für Osteoporose Heidrun Elster sind 80 Prozent der Betroffenen Frauen und 20 Prozent Männer.

„In der Selbsthilfegruppe aktiv der Krankheit begegnen, das wirkt sich nachweislich auf eine Verbesserung der Beschwerden aus“, betont Elster die eigens aus Eltville angereist war. „Informationen über die Krankheit führen auch dazu, besser mit der Krankheit umzugehen“, sagte Elster.

Zur Gründungsveranstaltung hatten sieben Interessierte den Weg in das Begegnungszentrum gefunden. Bereits Mitte April hatte Heidrun Elster im Begegnungszentrum über die Erkrankung informiert. Damals waren rund 40 Interessierte gekommen.

Im Laufe der Veranstaltung übernahm Gesundheitstrainerin und Sporttherapeutin für Prävention und Rehabilitation Carina Hoffmann die Gruppenleitung der Selbsthilfegruppe zunächst für ein Jahr. Danach muss die ehrenamtliche Gruppenleitung von einem betroffenen Mitglied übernommen werden. „Jeder Betroffene hat ein eigenes Krankheitsbild. Darauf gilt es einzugehen“, betont Hoffmann.

Termine: Der erste Informationsabend für die Mitglieder der Selbsthilfegruppe und für alle Interessierten findet am 23. Mai ab 17 Uhr im Begegnungszentrum statt. Zu der Veranstaltung sind alle Interessierte willkommen.

Kontakt: Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 0 64 29 / 290.

von Karin Waldhüter

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