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Ostermarkt Kirchhain Kramen, Schauen und Einkaufen

Die Freunde des Kirchhainer Ostermarktes hatten vorausschauend geplant und die Wetterprognosen berücksichtigt. Das Marktgeschehen konzentrierte sich auf den Samstag.

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Das Blumenangebot von Gisela Dörr war ein „Hingucker“ im Inneren des Kirchhainer Bürgerhauses.

Kirchhain. Krammarkt in der gesamten Innenstadt, Autosalon auf dem Marktplatz, Brauchtumsmarkt im Bürgerhaus und Vergnügungspark am Hexenturm - das ist Ostermarkt in Kirchhain. Am Samstagnachmittag, mit Verschlechterung des Wetters, flaute der mittägliche Besucherstrom etwas ab. Vorher herrschte zeitweise so viel Betrieb wie an einem Marktsonntag in Kirchhain.

Der gestrige zweite Markttag hatte unter dem Wetter zu leiden. Zusätzlich hatten am Sonntag die Geschäfte geöffnet. Der vom Verkehrsverein veranstaltete Ostermarkt hat sich in die Tradition der großen Kirchhainer Märkte wie den Neujahrsmarkt oder Martinsmarkt eingereiht. Rund 100 Anbieter hatten ihre Stände aufgebaut und bildeten mit ihrem vielfältigen Warenangebot in der Fußgängerzone und den Nebenstraßen das Herzstück des Kirchhainer Ostermarktes. Das Warenangebot auf dem Krammarkt war groß und reichte von Haushaltswaren, Gewürzen, Blumen und Gardinen über Kleidung und Lederwaren bis zu Korbwaren, Holzspielzeug oder Hosenträgern.

Eine Auto- und Gewerbeschau war auf dem Marktplatz aufgebaut und ließ das Herz manch eines Autoliebhabers höher schlagen. Süßigkeiten und Deftiges gab es sowohl auf dem Krammarkt wie auch am und im Bürgerhaus. Zwischen Bürgerhaus und Hexenturm war Spaß für Groß und Klein angesagt. Die kleineren Kinder belagerten das Karussell, während die größeren Kinder, Jugendliche und Erwachsene ihre Runden beim Autoscooter drehten. Neben dem Krammarkt und dem Vergnügungspark bildete der Brauchtumsmarkt im Bürgerhaus einen weiteren Anziehungspunkt für die Besucher. Dort präsentierten fast 30 Aussteller, Hobbykünstler und Kunsthandwerker ihre Produkte aus den unterschiedlichsten Materialien. Den Besuchern wehte ein Hauch von Frühling entgegen. Denn neben Blumen und Gestecken war es recht farbenfroh.

An vielen Ständen spürte man das vor der Tür stehende Osterfest oder den Frühling. Giesela Dörr aus Niederklein beispielsweise präsentierte den blühenden Frühling, ein Hingucker mit herrlichen Frühblühern.

Ostereier in unterschiedlicher Größe und verschiedenster Technik bemalt und verziert stimmten die Besucher auf das nahe Osterfest ein. Beachtung fanden bei den Besuchern des Marktes aber auch Hobbykunsthandwerker wie der Stadtallendorfer Josef Werner. Er fertigt aus Silberbestecken Armreifen, Fingerringe, Anhänger oder Ohrringe, die bei der Damenwelt von den Jugendlichen bis zu den älteren Damen sehr gut ankommen.

Für das leibliche Wohl sorgten die Damen der Gymnastikgruppe Niederwald mit 60 Kuchen und Torten, aber auch Wurstbroten und deftiger Erbsensuppe.

Gestern Nachmittag zog Hannelore Wachtel aus Sicht des Verkehrsvereins eine erste Bilanz: „Mit dem Samstag sind wir zufrieden. Der Markt war richtig gut frequentiert. Das hat einiges wettgemacht.“

Weniger schön im Vergleich mit den Ostermärkten der vergangenen Jahre fiel das Fazit für den Sonntag aus. Der Besuch sei verhalten, so Wachtel. Offenbar hatten sich Besucher auf die Wettervorhersagen verlassen, die in diesem Jahr exakt gestimmt haben. Für eine Bilanz des verkaufsoffenen Sonntag war es hingegen gestern Nachmittag noch zu früh.

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