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Krähling bleibt Stadtbrandinspektor

JHV der Feuerwehren Krähling bleibt Stadtbrandinspektor

Während ihrer Jahreshauptversammlung zogen die Mitglieder der Amöneburger Feuerwehren Bilanz und wählten zwei neue stellvertretende Stadtbrandinspektoren. An der Spitze bleibt derweil alles beim Alten.

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Der neue stellvertretende Stadtbrandinspektor Edgar Kuhl (vorne, von links), Stadtbrandinspektor Stefan Krähling sowie der zweite stellvertretende Stadtbrandinspektor Michael Nau stellten sich gemeinsam mit Bürgermeister Michael Plettenberg (links) sowie Kreisbrandinspektor Lars Schäfer (Dritter von rechts) und den geehrten Mitgliedern zum Foto auf.Foto: Yanik Schick

Roßdorf. Stefan Krähling tritt seine vermutlich letzte Amtsperiode als Stadtbrandinspektor an. Während der Jahreshauptversammlung der Amöneburger Feuerwehren wurde er von den gut 60 Anwesenden einstimmig (bei drei Enthaltungen) für die kommenden fünf Jahre wiedergewählt. „Ich habe für mich beschlossen, dass danach Feierabend sein soll“, sagte er. Seit nunmehr zehn Jahren hat Krähling diesen Posten inne.

Unterdessen kandidierte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Matthias Schick nicht mehr für sein Amt. Diesen Posten übernehmen nun erstmals zwei Personen - ein Umstand, der durch die von der Stadtverordnetenversammlung geänderte Feuerwehrsatzung möglich wird. „So haben wir mehr Führungspersonal und auch eine gute Gelegenheit, in diesem Amt vielleicht schon den kommenden Stadtbrandinspektor zu platzieren“, sagte Bürgermeister Michael Plettenberg. In einer geheimen Abstimmung setzten sich dabei Edgar Kuhl (50 Stimmen) und Michael Nau (43) vor Winfried van Moll (20) durch.

Stadtbrandinspektor Stefan­ Krähling berichtete von 25 Brandeinsätzen sowie 16 Hilfeleistungen im vergangenen Jahr. Die größte Arbeit falle allerdings im Bereich des Brandsicherheitswachdienstes an, für den insgesamt 370 Personalstunden investiert worden seien. Eine große Problematik bei den Einsätzen hätten oftmals zugeparkte Rettungswege dargestellt. „Hier appelliere ich an die Politik, Abhilfe zu schaffen“, so Krähling.

Einsatzabteilungen haben 126 Mitglieder

126 Mitglieder zählen die Einsatzabteilungen der Wehren momentan - für den Stadtbrandinspektor eine ausbaufähige Zahl: „Wir müssen uns gemeinsam mit der Stadtverwaltung Gedanken machen, wie wir künftig wieder mehr Mitglieder bekommen können.“ Gleichwohl freute sich Krähling darüber, dass im vergangenen Jahr sieben Nachwuchskräfte von der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilungen aufrücken konnten. Auch Kreisbrandinspektor Lars Schäfer lobte die Arbeit der Wehren: „In Amöneburg wird von der Kinder- und Jugend- bis zur Seniorenarbeit die ganze Bandbreite der Feuerwehr geboten“, sagte er.

Bürgermeister Michael Plettenberg brachte die Feuerwehrleute hinsichtlich der Situation an den Gerätehäusern auf den neuesten Stand. Nachdem das umgebaute Haus in Rüdigheim bereits im vergangenen Herbst eingeweiht wurde, sei nun auch der Anbau in Mardorf fast fertiggestellt. Der Umbau am Gerätehaus in Roßdorf solle im Mai beginnen. Ein Bodengutachten habe im vergangenen Jahr ergeben, dass zuvor noch eine Pfahlgründung notwendig sei. Der Anbau in Erfurtshausen sei weiterhin in der Planung und werde wahrscheinlich im kommenden Jahr realisiert.

Ehrungen/Beförderungen

Ehrungen

Ernennung zum Ehrenbeamten: Michael Nau, Edgar Kuhl.

Silbernes Brandschutzehrenzeichen am Bande (25 Jahre aktive Mitgliedschaft): Matthias Preis, Andreas Schick, Matthias Rhiel, Michael Schick, Falk Weber, Holger Rhiel, Stefan Rhiel.

Goldenes Brandschutzehrenzeichen am Bande (40 Jahre aktive Mitgliedschaft): Jürgen Kiesling, Berthold Weber.

Beförderungen

Feuerwehrmann-Anwärter: Tobias Birk, Andreas Kappel, Ray Wieber, Michael Gawlitza, Julian Kaufmann, Jonas Preis, Stefan Kappel und Nikolas Dippell.

Feuerwehrmann: Steffen Sennhenn, Mario Bornträger, Dominik Weber.

Oberfeuerwehrmann: Michael Schick, Martin Schmitz, Martin Esch, Martin Lauer.

Löschmeister: Michael Greib.

Oberlöschmeister: Michael Nau.

Hauptlöschmeister: Edgar Kuhl.

Brandmeister: Tobias Rhiel.

Oberbrandmeister: Matthias Schick.

von Yanik Schick

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