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Konzession wechselt zur EAM

Gasnetze Konzession wechselt zur EAM

Der letzte Schritt ist vollzogen, die Stadtwerke Marburg können die Gasnetzkonzession für drei Ostkreis-Städte an eine Tochter des Versorgers EAM übertragen.

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Die Kirchhainer Stadtverordneten billigten in ihrer jüngsten Sitzung ohne Aussprache die Übertragung der Konzession. Foto: Alfons Wieber

Kirchhain. Die Stadtparlamente in Kirchhain, Stadtallendorf und Neustadt haben der ausgehandelten Übertragung der Gasnetzkonzession von den Stadtwerken Marburg an die „EnergieNetz Mitte GmbH“ allesamt zugestimmt. Beim eigentlichen Ausschreibungsverfahren hatten sich die Stadtwerke gegen die frühere Eon Mitte AG durchgesetzt. Nach der Rekommunalisierung gab es eine Übereinkunft zwischen Stadtwerken und der kommunalen EAM (die OP berichtete). Die Laufzeit des Konzessionsvertrags hat bereits am 1. Juni 2014 begonnen und endet mit Ablauf des 31. Mai 2034. In dem jetzigen Vertrag haben sich die Stadtwerke Marburg GmbH und die EnergieNetz Mitte GmbH verständigt, alle Rechte und Pflichten betreffend des Gasversorgungsnetzes in den Städten Neustadt, Stadtallendorf und Kirchhain an die EnergieNetz Mitte GmbH zu übertragen. Die Kosten für die juristische Beratung werden von der Stadtwerke Marburg GmbH und der EnergieNetz Mitte GmbH getragen.

„Uns entstehen durch die Übertragung weder Nachteile noch Kosten. Die Vorteile aus dem Vertrag werden wir an die Verbraucher weitergeben“, stellte Kirchhains Bürgermeister Jochen Kirchner in Aussicht.

Ebenso stimmten die Kirchhainer Parlamentarier einem Vorschlag der Verwaltung zu, einen Geschäftsanteil in Höhe von 100 Euro und damit der Beteiligung an der gemeinnützigen EKM (Energieeffizienz Kommunal Mitgestalten) GmbH zu erwerben. Nach Angaben von Bürgermeister Kirchner handelt es sich bei der EKM um eine Tochterfirma der EAM. „Mit 100 Euro ist der Beitrag relativ gering. Damit gibt es auch ein überschaubares Geschäftsrisiko“, betonte Bürgermeister Kirchner. Die Gesellschaft verfolgt den Zweck die Erreichung der politischen Klimaschutzziele in einem definierten Fördergebiet zu unterstützen.

Die Gesellschaft fördert in diesem Gebiet verschiedene Projekte zur Verbesserung des Klimaschutzes. Mit den finanziellen Mitteln, die aus der Gesellschaft bereitgestellt werden, könnten auch in Kirchhain Vorhaben wie die Machbarkeitsstudie für ein in Stausebach geplantes Nahwärmenetz bezuschusst werden.

von Alfons Wieber

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