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Konferenz widmet sich der A 49

Aktuelle Stand zum Großprojekt Konferenz widmet sich der A 49

Treysa. Am heutigen Dienstag findet in Treysa eine Kommunalkonferenz zum Weiterbau der Autobahn 49 statt. Dazu kommen zwischen 13 und 15 Uhr im Haus der Gemeinschaftpflege, Burggasse 7, unter anderem Vertreter der Städte und Gemeinden, Ländräte, die Regierungspräsidenten von Nord- und Mittelhessen, Abgeordnete des Bundestages und des Landtages und Vertreter von Hessen Mobil zusammen.

Treysa. Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Florian Rentsch möchte über den aktuellen Stand zum Lückenschluss der Straße zwischen dem jetzigen Autobahn-Ende bei Neuental-Bischhausen und der Einmündung der geplanten Straße in die Autobahn 5 bei Gemünden/Felda berichtet.

Der Lückenschluss soll in drei Abschnitten verwirklicht werden, wobei derzeit allein das Teilstück zwischen Neuental-Bischhausen und Schwalmstadt im Bau ist. Für das planfestgestellte Teilstück zwischen Schwalmstadt und der Anschlussstelle Stadtallendorf Nord gibt es nach der Rücknahme einer Klage gegen diese Trasse uneingeschränktes Baurecht. Wann dort mit dem Bau begonnen wird, ist noch völlig offen.

Auch der VKE 40 genannte dritte Abschnitt zwischen Stadtallendorf Nord und Gemünden/Felda ist bereits planfestgestellt, hat aber noch kein uneingeschränktes Baurecht. Naturschutzverbände und andere Autobahngegner konzentrieren ihre Klagen gegen die Autobahn auf diese Trasse, die zweimal das FFH-Schutzgebiet Herrenwald anschneidet und durch Trinkwasserschutzzonen führt.

Die Kommunalpolitiker werden reichlich Gesprächsstoff haben, denn nicht zuletzt wegen der noch nicht gesicherten Finanzierung der Straße drohen zumindest zwischenzeitliche Autobahn-Enden bei Schwalmstadt und Stadtallendorf, die erhebliche Verkehrbelastungen in die Ostkreis-Kommunen bringen würden.

von Matthias Mayer

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