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Konditor mit dem Hang zur Magie

Konditor mit dem Hang zur Magie

Der Kirchhainer Heinz Georg Stupp hat sich der Zauberei verschrieben. Der 71-Jährige leidet zwar an der Parkinsonkrankheit, doch gelegentlich gibt er noch Kostproben seines Könnens.

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Den Trick mit der schwebenden Kugel beherrscht Heinz Georg Stupp noch immer.

Quelle: Klaus Böttcher

Kirchhain. Heinz Georg Stupp hat sich in seiner Wohnung nochmals in „Gerro den Magier“ verwandelt. Das heißt, er hat zu der schwarzen Hose ein weißes Rüschenhemd mit schwarzer Fliege angezogen, und darüber trägt er das weiße Sakko. In dem Anzug hat er über viele Jahre Menschen unterhalten.

Zum Beispiel mit dem politischen Zauberstab, dessen Bommel die Farben der Parteien aufweisen. Bei Gerro dem Magier sind Koalitionen in allen Richtungen möglich und der verblüffte Zuschauer staunt, wie das funktionieren kann, dass er an einem Bommel zieht und dadurch immer ein anderer Bommel reagiert.

Die Zauberei hat Heinz Georg Stupp schon vor 10 Jahren an den Nagel hängen müssen, als er einen Herzinfarkt hatte. Seit 1995 weiß er, dass er an Parkinson erkrankt ist und gehört der Parkinsongruppe in Kirchhain an.

Woher hat der heute 71-Jährige die Gabe zum Zaubern und wo hat er seine Tricks gelernt? Am Beruf kann es nicht liegen, denn er ist Konditormeister. In Hagen hat er den Beruf erlernt und war dann als Geselle auf der Wanderschaft.

von Klaus Böttcher

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