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Köller fordert „menschenwürdige Qualität“

Jahresrückblick Köller fordert „menschenwürdige Qualität“

Mehrere Abteilungsleiter von Eintracht Stadtallendorf übten während ihres Jahresrückblicks herbe Kritik am Zustand der örtlichen Sportanlagen.

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Franz Nitsch (von rechts), Helmut Rohm und Bernd Weitzel (links) ehrten die langjährigen Mitglieder der Eintracht.

Quelle: Florian Lerchbacher

Stadtallendorf. Helmut Rohm ist nach 19 Jahren und einem Tag als Vorsitzender ausgeschieden. Er verabschiedete sich mit einem Rückblick auf die vergangenen Jahre und übte Kritik an der Stadt, vor allem wegen des Zustandes des Herrenwaldstadions (die OP berichtete Montag). Damit stand er nicht alleine: Mehrere Abteilungsleiter bemängelten, die Sportanlagen seien nicht mehr zeitgemäß.

„Was wir uns selber wert sind, spiegelt sich im Zustand unserer Sportanlagen wider“, sagte Herbert Köller, der Leiter der Turnabteilung, und warnte, besonders für junge Leute sei es wichtig, „menschenwürdige Qualität“ bei den Sportfeldern vorzufinden. Bernd Weitzel, der neue Vorsitzende des Vereins, betonte in seiner Antrittsrede, dass während des Hessentages 2010 ehrenamtliches Engagement wichtig sei.

Während der Ehrungen der langjährigen Mitglieder hob Weitzel Herbert Glöckner, Harald Hoyer, Otto Lorenz, Nils Runge und Rudolf Unger hervor, die er für 40 Jahre Vereinstreue ehrte. Er erinnerte daran, dass die fünf vor 40 Jahren ohne jegliche Vorbereitung an einem Volleyballturnier in Marburg teilnahmen, selbiges gewannen und danach die Volleyball-Abteilung der Eintracht gründeten.

Die Eintrachtler wählten Bernd Weitzel zum neuen Vorsitzenden und Tobias Gies zu seinem Stellvertreter. Außerdem bestätigten sie Britta Mayer als Schatzmeisterin und Wolfgang Genz, der zehn Jahre im Amt ist, als Schriftführer. Sie ernannten Oliver Ullrich und Sven Helfenritter zu Kassenprüfern. Alle Abstimmungen waren einstimmig.

von Florian Lerchbacher

Mehr dazu lesen Sie in der Printausgabe der OP.

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