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Kleinseelheimer Team holt den Sieg

Stadtpokal Kleinseelheimer Team holt den Sieg

Mannschaften aus fast allen Einsatzabteilungen der Kirchhainer Feuerwehren und Teams aus den Jugendwehren wetteiferten in Anzefahr um den Stadtpokal.

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Die Mannschaft der Anzefahrer Gastgeber stellte sich der Disziplin des Knotenbindens.

Quelle: Klaus Böttcher

Anzefahr. Die Feuerwehr Anzefahr war Gastgeber des traditionellen Stadtpokals aller Kirchhainer Feuerwehren. Neu bei diesem Wettkampf war der theoretische Teil, der sonst nur bei Wettbewerben ab der Kreisausscheidung üblich ist. In unserm hochtechnischen Zeitalter kommt dem Brandschutzwissen immer mehr Bedeutung zu. Das war für den Stadtbrandinspektor Reinhold Bonacker Grund genug auch beim Stadtpokal das theoretische Wissen abzufragen. Dazu werden aus einem Fundus von 800 Fragen 15 ausgewählt, die durch Ankreuzen der richtigen Lösung in 15 Minuten zu beantworten sind.

Im praktischen Teil wird seit drei Jahren landesweit die gleiche Übung absolviert. Dabei gilt es bei einem Zimmerbrand eine verletzte Person zu bergen und das Feuer zu löschen. „Diese Übung mit einer Personenrettung und einem Löschangriff ist recht real“, sagte Gordon Schneider, Pressesprecher der Kirchhainer Feuerwehren.

Bonacker freute sich über die Teilnehmerzahl: „Bis auf die verletzungsbedingte Absage der Einsatzabteilung aus Burgholz sind alle Stadtteile vertreten.“ Schon zum zweiten Mal war eine reine Frauenmannschaft am Start, die aus Frauen der Einsatzabteilungen aus Anzefahr und Großseelheim gebildet wurde. „Es gibt keine Erleichterung gegenüber der anderen Mannschaften“, betont jeder Stadtbrandinspektor. Die Frauen schnitten gut ab. Sie erreichten den dritten Platz in der Gesamtwertung.

Über die Leiter und durch den Tunnel

Die Jugendfeuerwehren haben ihren eigenen Wettbewerb, der aus zwei Teilen besteht. Einmal einem eher sportlichen Teil, den 400-Meter-Staffellauf mit feuerwehrspezifischen Aufgaben und eine Löschübung mit einer simulierten Wasserentnahme aus offenem Gewässer. Im Gegensatz zu den Einsatzabteilungen lief bei den Jugendlichen die Übung ohne Wassereinsatz ab. Es galt die Saugleitung an die Pumpe anzuschließen, die Leitung von der Pumpe bis zum Verteiler zu legen und schließlich die Leitung vom Verteiler zu den Angriffstrupps mit den Strahlrohren herzustellen.

Dabei waren Hindernisse wie ein Kriechtunnel oder die Leiterwand zu überwinden. Am Ende mussten die Jugendlichen wie die Erwachsenen beweisen, dass sie das Binden von Knoten beherrschen.

Neben dem Stadtpokal der Jugendwehren hatte die Anzefahrer Jugendfeuerwehr noch einen Pokal ausgeschrieben, an dem auch Mannschaften außerhalb Kirchhains beteiligt waren. So nahmen an dem Wettbewerb der Jugendlichen in Anzefahr insgesamt 20 verschiedene Wehren teil.

Ergebnisse:

Einsatzabteilungen: Kleinseelheim (100 Prozent), Kirchhain (100 Prozent), Damen Anzefahr/Großseelheim (98 Prozent), Langenstein (96,6), Niederwald (95,3), Großseelheim (94,6), Himmelsberg (94,5), Stausebach (93,3), Betziesdorf (89,9), Emsdorf (89,2), Schönbach (88,5), Anzefahr (85,1) und Sindersfeld (81,3).

Jugendliche Stadtpokal: Emsdorf (1359 Punkte), Anzefahr (1346 Punkte), Niederwald (1343,3), Burgholz (1328,7), Kirchhain (1327,3), Stausebach (1320,8), Kleinseelheim (1294,1), Schönbach und Großseelheim (1277), Sindersfeld (1246,7), Kirchhain (1133) und Betziesdorf (938,2). Mädchenwertung gewann die Staffel aus Anzefahr (1322,6).

Jugendliche Anzefahrer Pokal: Roda (1414 (Punkte), Dannerod (1377,9), Bracht und Josbach (1365,9), Emsdorf (1359) und Rüdigheim (1358). Mädchenwertung: Roda (1401) und Anzefahr (1322,6).

von Klaus Böttcher

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