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Kleinseelheim strebt Senioreneinrichtung an

Alt werden im Dorf Kleinseelheim strebt Senioreneinrichtung an

In Kleinseelheim könnte in den kommenden Jahren eine Senioreneinrichtung entstehen. Ein erster wichtiger Schritt dorthin ist getan.

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Landrätin Kirsten Fründt übergab den Förderbescheid an Professor Rainer Waldhardt. Foto: Yanik Schick

Kleinseelheim. Auf „Sauschnerrersch“ Hof übergab Landrätin Kirsten Fründt einen Förderbescheid in Höhe von 6500 Euro an Ortsvorsteher Rainer Waldhardt, der Vorsitzender des Fördervereins „1225 Jahre Kleinseelheim“ ist. Mit dieser Unterstützung kann der Förderverein nun einen Architekten mit der Prüfung beauftragen, ob die vorgesehenen Gebäude und Grundstücke im Ort für die Schaffung einer Senioreneinrichtung tauglich sind oder nicht. 8700 Euro werden dafür fällig. Die Lücke soll durch Eigenmittel und eine 600-Euro-Spende des AWO-Kreisverbands geschlossen werden.

Das Geld des Landkreises stammt aus dem Förderprogramm „Bausteine für ein gutes Leben im Alter“. Schon seit dem vergangenen Jahr plant der Förderverein eine Senioreneinrichtung für das Dorf. „Wir alle möchten die Möglichkeit haben, in unserem Ort alt werden zu können“, begründet Rainer Waldhardt die Initiative. Im Gespräch seien eine Tagespflegeeinrichtung oder ähnliche niedrigschwellige Angebote.

Einen möglichen Standort gibt es bereits. Die Scheune, die auf „Sauschnerrersch Hof“ in der Teichstraße steht, könnte zur Senioreneinrichtung umgebaut werden. Die Familie Elmshäuser würde das Gebäude samt der dahinterliegenden Grünfläche verkaufen. Sogar das angrenzende Grundstück bis hinunter zur Straße „Roter Weg“ könnte genutzt werden. Denn dessen Eigentümer - die Familie Lesch - wäre ebenfalls bereit, das Grundstück abzutreten. Bis spätestens Juni soll die Prüfung abgeschlossen sein. Dann will der Verein das Projekt ins Dorf tragen.

von Yanik Schick

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