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Kleine Stadt leistet Großes für die Kleinen

Das sehe ich Kleine Stadt leistet Großes für die Kleinen

In der Serie "Das sehe ich" vor der Kommunalwahl legt die OP den Kanidaten der für die Rauschenberger Stadtverordnetenversammlung antretenden Parteien Fotos vor. Diese erklären dann, was sie damit verbinden.

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Die Stadtjugendpflege bietet Kindern und Jugendlichen Anregungen und Kurzweil.

Quelle: Matthias Mayer

Rauschenberg. Die Stadt Rauschenberg hat sich das Leitbild „Familienstadt mit Herz“ gegeben, und danach handelt die Stadtpolitik auch. Sie leistet sich einen hauptamtlichen Stadtjugendpfleger, der mithilfe selbst ausgebildeter ehrenamtlicher Jugendleiter Großes leistet. Und die Stadt finanziert familienfreundliche Betreuungsangebote für Kinder von zehn Monaten bis zehn Jahren in drei Kitas bis zu zehn Stunden am Tag.

Heinrich Müller (CDU)

Für Eltern, die mitten im Berufsleben stehen, ist es eine der größten Herausforderungen ihre Kinder gut und zuverlässig untergebracht zu wissen. Hier kann Rauschenberg voll punkten.

In den Kindertagesstätten Rauschenberg und Bracht sind Kinder ab 10 Monaten bzw. 2 Jahren von 7 Uhr bis 17 Uhr herzlich willkommen und können die vorhandenen Angebote nutzen. Neben Kindern im Kindergartenalter gelten die Angebote auch für Grundschulkinder. In beiden Kindertagesstätten wird täglich frisch für die Kinder gekocht.

Für die Schulkinder gehört Hausaufgabenbetreuung zum Standardprogramm. Die Jugendpflege ist seit Herbst letzten Jahres in dem Erfolgsprojekt Kratz‘sche Scheune untergebracht, das von der Fraktion B 90/Die Grünen abgelehnt wurde. Bereits die Eröffnungsveranstaltung der Jugendpflege hat gezeigt, wie notwendig die Räumlichkeiten für die Kinder und Jugendlichen sind. Die Jugendpflege bietet in den bestens ausgestatteten Räumen täglich abwechselnde Programme. In den Stadtteilen werden die Angebote kontinuierlich ausgebaut. Rauschenberg ist die Familienstadt mit Herz. Die CDU Rauschenberg wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass dies so bleibt.

Thorsten Thamke (SPD)

Der demografische Wandel ist derzeit bestimmend für uns: Wir werden älter und wir werden weniger. Kinder sind somit für unsere Zukunft das Wichtigste. Aufgabe ist es, das gesellschaftliche Zusammenleben unter diesem Blickwinkel zu gestalten und die Rahmenbedingungen für Familien zu verbessern. Dies bedarf großer finanzieller Anstrengungen auf kommunaler Ebene.

Kindergärten, Vorschul- und Schulbetreuung sowie die Stadtjugendpflege sind wichtige Elemente, um Rauschenberg und seine Stadtteile lebenswert zu erhalten. Wir als Rauschenberger SPD stehen dafür ein, das vielfältige Angebot beizubehalten. Rauschenberg soll für junge Familien interessant bleiben und werden. Dazu gehören, dass günstige Baulandangebote und Wohnraum bereitgestellt werden.

Für die Ausweisung der Baugebiete in Schwabendorf und Bracht haben wir uns eingesetzt. Ein Erfolg ist auch, dass der Erhalt der Grundschule Bracht vorerst gesichert ist. Zudem muss die Kinder- und Jugendarbeit in den Vereinen unterstützt werden. Auch dürfen wir die Augen nicht vor der Problematik der Integration von Flüchtlingsfamilien verschließen. Kinder haben es verdient, in einem wohlbehüteten Umfeld aufzuwachsen.

Manfred Hampach (FBL)

Ich sehe eine Gruppe Kinder mit dem Jugendpfleger Stefan Ulrich. Die Jugendpflege in Rauschenberg ist in fünf Gruppen aufgeteilt. Insgesamt werden pro Woche 80 bis 100 Jugendliche durch den Jugendpfleger sowie ca. 15 ehrenamtliche Helfer in der Kernstadt betreut.

Dazu kommen noch Gruppen in Ernsthausen und Schwabendorf mit rund 40 Jugendlichen hinzu. Der Haushalt der Stadt wird durch die Jugendarbeit mit einer größeren Summe an Ausgaben belastet, was wir, die Freie Bürgerliste, für eine sinnvolle freiwillige Leistung halten und unterstützen. Grund: Die Jugendarbeit ist die Zukunft für unsere Stadt. Der Jugendpfleger ist auch in der Konfliktbewältigung mit der Schule beteiligt. Kinder aus sozial schwachen Familien werden von ihm betreut.

Die Jugendpflege hat im vergangenen Jahr neue größere Räume in der Kratz‘schen Scheune bezogen, sodass die Betreuung durch die Verantwortlichen überschaubarer, leichter und freundlicher gestaltet werden kann. Die Investitionen für die neuen Räume haben wir von der Freien Bürgerliste gern mitgetragen. Zu den Angeboten gehören u.a. das Kids-Café, eine Kochgruppe für Jungen, Spiel- und Bastelgruppen und eine Medien-AG.

Stefan Seibert (Die Grünen)

Ich sehe das Schönste was es gibt: glückliche Kinder. Rauschenberg hat eine vorbildliche Kinderbetreuung und eine hervorragende Jugendarbeit. Dies soll auch so bleiben, weil dies ein zentraler Bestandteil unseres Leitbildes „Familienstadt mit Herz“ ist und einen erheblichen Standortvorteil für Rauschenberg darstellt.

Für junge Familien ist es wichtig, Kinder und Beruf miteinander vereinbaren zu können. Ohne gute Betreuungsangebote ist dies nicht möglich. Wir haben uns immer für eine funktionierende und pädagogisch hochwertige städtische Jugendarbeit eingesetzt. Mittlerweile scheint die Notwendigkeit einer guten Jugendarbeit auch bei den anderen Fraktionen angekommen zu sein.

Für uns als finanzschwache Kommune muss die Frage der Finanzierbarkeit geklärt sein. Der hier eingeschlagene Weg, die Betreuungsgebühren mit einer Erhöhung der Grundsteuer B zu subventionieren, ist richtig, weil die Betreuung von Kindern und Jugendlichen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, die nicht nur die Eltern finanzieren können. Die städtische Jugendarbeit darf im Zuge der Haushaltskonsolidierung nicht geopfert werden. Hier wird Geld sinnvoll in Zukunft und Gegenwart investiert.

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