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Kleine Kinder, großer Auftritt

Abschlussfest Kleine Kinder, großer Auftritt

Mit einem eher familiären Fest fand das über drei Jahre laufende Projekt "Zeig was Du kannst" der evangelischen Kirchengemeinde Stadtallendorf seinen Abschluss.

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„Mr. Joy“ balancierte die junge Layla Musial auf dem Einrad über die Bühne. Andere Kinder tanzten.

Quelle: Heinz-Dieter Henkel

Stadtallendorf. Bei dem von Kirchengemeinde, Landeskirche und Bund unterstützten Projekt ging es darum, künstlerische Begabungen von Kindern zu entdecken und zu fördern, wobei der Integrationsgedanke ein gewollter Aspekt darstellte. Unter der Leitung der Pädagogen Helene und Christian Wolff gab es zum Abschluss Ferienworkshops, bei denen Tanzen, Theaterspielen, Trommeln, Singen oder BMX-Fahren auf dem Programm stand.

Zum Abschlussfest hatte Pfarrer Thomas Peters mit Mr. Joy einen Illusionisten, Akrobaten, Zauberer und Jongleur engagiert, der das Publikum blendend zu unterhalten wusste, wobei er Eltern und Kinder, wo immer möglich, in sein Programm mit einbezog.

„Hast Du Angst gehabt?“, fragte Karsten Strohäcker, wie er im bürgerlichen Leben heißt, die junge Layla Musial? Vorher hatte er sie auf seinen Schultern auf dem Einrad über die Bühne balanciert. „Ja“, lautete etwas schüchtern die Antwort. „Ich auch“, sagte der Künstler und sorgte damit für noch ein wenig mehr Verwunderung.

In der Tat, so war zu erfahren, war der Auftritt vorher nicht geprobt worden.

Insgesamt etwa 250 Teilnehmer erreicht

„Leider sind nur wenige gekommen“, bedauerte Pfarrer Peters. Nur ein bescheidener Anteil, der in den drei Jahren am Projekt beteiligten Kinder und Jugendlichen, waren beim Fest dabei. Etwa 250 Kinder und Jugendliche hatte „Zeig was Du kannst“ insgesamt erreicht.

Viele seien wohl in den Ferien, mutmaßte der Pfarrer. In das Nachmittagsprogramm integriert waren die in der Projektwoche erarbeiteten Tanzstücke, Gesangs- und Musikdarbietungen der Kinder, die vom Publikum mit viel Applaus honoriert wurden. Auch wenn das Projekt mit dem kleinen Fest an der ehemaligen Herrenwaldkirche in der Schlesierstraße nun beendet ist, ist der Stadtallendorfer Pfarrer optimistisch, die evangelische Jugendarbeit in der Gemeinde mit Hilfe von CVJM und der Jugendorganisation „Jumpers“ in Stadtallendorf künftig weiter fortführen zu können.

„Jumpers“ hat die frühere Kirche umgebaut und nutzt die Räume für Familien- und Jugendarbeit.

von Heinz-Dieter Henkel

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