Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 8 ° wolkig

Navigation:
Kleiderstube feiert Jubiläum

25 Jahre Kleiderstube feiert Jubiläum

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Kleiderstube haben inzwischen locker eine fünfstellige Anzahl an Stunden in das soziale Projekt gesteckt - Zeit, die sich gelohnt hat.

Voriger Artikel
Polizei sucht Zeugen der Verfolgungsfahrt bei Stadtallendorf
Nächster Artikel
Langjährige Sänger erhalten Auszeichnung

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen um Ilse Kownatzki (links) leisten viel für hilfsbedürftige Menschen.Archivfoto

Stadtallendorf. Am Mittwoch, 30. November 1988, öffnete die Kleiderstube in den Räumen der alten Küsterwohnung neben der Stadtkirche unter Leitung von Ilse Kownatzki erstmals ihre Pforten, um durch den Verkauf von gebrauchten Kleidungsstücken zu sehr günstigen Preisen bedürftigen Menschen zu helfen. Seither hat die Kleiderstube jeden Mittwoch geöffnet.

Mehr als 1300-mal war das Team von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen seitdem mindestens vier bis sechs Stunden im Einsatz, um angelieferte Kleidung zu begutachten, zu sortieren und an den richtigen Platz zu hängen.

Am Mittwoch feiert die Kleiderstube nun ihr 25-jähriges Bestehen - nicht mit einem besonderen Festakt, sondern wie selbstverständlich im Dienst für die Menschen aus Stadtallendorf und Umgebung, die genau wissen: jeden Mittwoch von 14 bis 18 Uhr hat die Stube geöffnet.

Für das Mitarbeiterteam ist es selbstverständlich, fast alle Einnahmen sowohl an soziale Einrichtungen in Stadtallendorf als auch für Projekte der eigenen Gemeinde zu spenden.

Bis zum heutigen Tag ist die inzwischen 82-jährige Ilse Kownatzki verantwortlich für die Kleiderstube. Allerdings musste sie aus persönlichen Gründen etwas kürzer treten. „Dieses Engagement ist sehr beeindruckend“, sagte Pfarrer Thomas Peters und lobte auch im Namen des Kirchenvorstands die Mitarbeiterin, „die wie selbstverständlich Woche für Woche im Einsatz ist“.

Die Kleiderstube sei aus dem Leben der Kirchengemeinde und der Stadt nicht mehr wegzudenken: „Wir sind sehr stolz auf das Angebot, denn hier begegnet uns diakonisches Handeln, das heißt ein vorbildlicher Einsatz, der sich an dem orientiert, was dem Nächsten dient. Für mich bedeutet das: Liebe Gottes wird gelebt.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostkreis
Von Redakteur Florian Lerchbacher

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr