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Kirchhains Stadtpolitik wird grüner

Kirchhain Kirchhains Stadtpolitik wird grüner

CDU, Bündnis 90 / Die Grünen und FDP wollen auch in den kommenden fünf Jahren gemeinsam die Geschicke der Kirchhainer Stadtpolitik bestimmen. Erwartungsgemäß einigen sich die drei Fraktionen auf eine Fortsetzung der Koalition.

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Sie unterzeichneten den Koalitionsvertrag (von links): Uwe Pöppler, Reiner Nau und Angelika Aschenbrenner.

Quelle: Matthias Mayer

Kirchhain. Für die Jamaika-Koalition, die sich in Kirchhain „Kompetenz für Kirchhain“ nennt, stellten die Vorsitzenden der beteiligte Fraktionen, Uwe Pöppler (CDU), Reiner Nau (Grüne) und Angelika Aschenbrenner (FDP) am Donnerstagabend den Koalitionsvertrag vor.

Dieser zielt inhaltlich zuerst auf die Fortsetzung der gemeinsam begonnenen Projekte ab. Deren Schwerpunkte sind Sanierung, Erhalt und Ausbau der Infrastruktur in der Kernstadt und den Stadtteilen (Kanalnetz, Straßen, Gemeinschaftshäuser, Kinderbetreuung, Senioren- und Jugendeinrichtungen), Konsolidierung des Haushaltes und Stärkung der Innenstadt durch die Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes.

Zugleich soll die Kirchhainer Stadtpolitik deutlich grüner werden. Die Bündnisgrünen, einziger Wahlsieger unter den drei Koalitionsparteien, waren mit der klaren Forderung nach einer aktiven Umweltpolitik in die Koalitionsverhandlungen gegangen und fanden mit diesem Ansinnen bei ihren Partnern ungeteilte Zustimmung, wie Reiner Nau im Gespräch mit dieser Zeitung erklärte. Dies gilt auch für die Ausweisung von Windkraftflächen auf den Höhenzügen bei Sindersfeld und Burgholz. „Alle haben dazu ja gesagt – auch die SPD bei den Sondierungsgesprächen mit uns“, sagte Nau. Im Koalitionsvertrag heißtes dazu wörtlich: „Neben den übrigen erneuerbaren Energien und einer verstärkten Energieeinsparung bei städtischen Gebäuden wird auch auf Windenergie gebaut.“

von Matthias Mayer

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