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Kirchhains Sänger sind von der Resonanz enttäuscht

Dämmerschoppen Kirchhains Sänger sind von der Resonanz enttäuscht

Der musikalische Dämmerschoppen des Männergesangvereins 1838 Kirchhain hat eine lange Tradition: In diesem Jahr fand er zum 46. Mal statt.

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Die Blaskapelle der Feuerwehr unter Leitung von Bernd Hampel unterhielt die Gäste.

Quelle: Alfons Wieber

Kirchhain. Nach einer „Wanderung“ von der Markthalle über den Platz vor dem Hexenturm ist er seit letztem Jahr wieder an seinem angestammten Veranstaltungsort, dem ­Marktplatz vor dem historischen Rathaus, angekommen. Rund 500 Besucher kamen am Samstagabend zum Dämmerschoppen - eine Zahl, die manchen Verein glücklich machen würde. Die Sänger sind jedoch weitaus mehr gewohnt und erklärten, dass diese zu wünschen übrig gelassen habe. „Es liegt am derzeit unbeständigen Wetter. ­Freiluftveranstaltungen muss man einfach so nehmen wie sie kommen“, bedauerte Vereinsvorsitzender Gerhard Jockel, der seit 2013 die Geschicke des Vereins lenkt, die im Vergleich zu den vergangenen Jahren etwas schwache Besucherzahl. Ein weiterer Grund seien aber natürlich die beiden Viertelfinalspiele der Fußballweltmeisterschaft, die viele Bürger am Kommen gehindert hätten, ergänzte er.

In den Anfangsjahren des Dämmerschoppens hatten Tausende den Rathausplatz bevölkert. Zur Unterhaltung spielte auch diesmal wieder die Blaskapelle der Freiwilligen Feuerwehr Kirchhain unter der Leitung von Bernd Hampel. Das umfangreiche Repertoire des seit 14 Jahren bestehenden Orchesters zeichnet sich durch ein breites musikalisches Spektrum aus und sprach Zuhörer aller Altersgruppen an: Es reichte von böhmischer Blasmusik im Stile von Ernst Mosch und Slavko Avsenik über bekannte Schlager, Walzer, Polkas und Volkslieder bis hin zu Stimmungs- und Tanzmusik zum Mitsingen oder Mitschunkeln. Aber auch moderne Stücke erfreuten das Publikum.

Auf eigene Musikbeiträge hatte der MGV bewusst verzichtet. „Das ganze Fest wird in Eigenregie durch den Verein gestaltet. Dabei ist die Masse der aktiven Mitglieder im Rahmen der Organisation im Einsatz“, erklärte Helmut Seim vom Vorstand des Männergesangvereins.

von Alfons Wieber

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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