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Kirchhains Grüne setzen auf bewährte Köpfe

Kirchhains Grüne setzen auf bewährte Köpfe

Bündnis 90/Die Grünen gehen mit 15 Kandidaten in die Wahl zur Kirch­hainer Stadtverordnetenversammlung - sieben Männer und acht Frauen.

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Auf den ersten sechs Plätzen kandidieren für die Grünen (von links): Ulrich Balzer (3), Helga Sitt (2), Efi Kaioglidou (6), Dorothea Schmidt (4), Reiner Nau (1) und Edwin Groß (5). Foto: privat

Quelle: Picasa

Kirchhain. Auf den ersten sechs Listenplätzen finden sich die derzeitigen fünf Stadtverordneten der Partei: Der Fraktionsvorsitzende Reiner Nau führt die Wahlliste an. Helga Sitt steht auf Platz zwei. Dorothea Schmidt, Edwin Groß und Efi Kaioglidou folgen auf den Plätzen vier, fünf und sechs. Der einzige Neuling auf den besonders aussichtsreichen ersten sechs Plätzen ist Ulrich Balzer. Der Solateur aus Niederwald, der lange Zeit parteilos war, gehört dem Orts­beirat in seinem Heimatort an. Ulrich Balzer kandidiert auf dem dritten Platz.

Die vollständige Liste: 1. Reiner Nau, 2. Helga Sitt, 3. Ulrich Balzer (Niederwald), Edwin Groß, Efi Kaioglidou (Anzefahr), 7. Bernhard Storck (Langenstein), 8. Katharina Gröning, 9. Achim Lunau (Kleinseelheim), 10. Wilma Böhm, 11. Dr. Reinhard Eckhorn, 12. Almut Busch (Stausebach), 13. Ingrid Nau, 14. Ursula Lunau, 15. Hubert Messik.

Der Großseelheimer Ludwig Nau, der in der laufenden Legislaturperiode als Parteiloser zunächst für die Grünen der Stadtverordnetenversammlung und dann dem Magistrat angehörte, wird nicht mehr kandidieren.

Reiner Nau bewertete die Kandidatenliste als eine gelungene Mischung aus Jung und Alt, Stadt und Land, wobei die Studentin Katharina Gröning aus der Kernstadt auf Listenplatz acht die jüngste Kandidatin ist. Noch einen Platz vor ihr steht der Langensteiner Bernhard Storck. Der Ergotherapeut fand durch regelmäßige Besuche der öffentlichen Fraktionssitzungen der Grünen zu der Partei.

„Wir wollen mindestens unser Wahlziel von 2011 erneut erreichen. Alles andere wäre eine Enttäuschung. Und wir wollen absolute Mehrheiten verhindern, denn wir möchten auch künftig gefragt werden“, formulierte Reiner Nau gegenüber dieser Zeitung die wichtigsten Wahlziele der Bündnisgrünen. Die Partei ist drittstärkste Kraft im Stadtparlament und koaliert mit der CDU und der FDP. Die Koalitionspartner haben bereits im Sommer ein Festhalten an diesem Bündnis auch für die Wahlperiode 2016-2021 vereinbart und sich auf Dietmar Menz (CDU) als gemeinsamen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl geeinigt.

Inhaltlich fühlen sich die Grünen auch künftig dem Thema Nachhaltigkeit verbunden, wie Reiner Nau erklärte. Das Gebot der Nachhaltigkeit gelte sowohl für die Konsolidierung der städtischen Finanzen als auch für den Umgang mit Resourcen und mit der Umwelt.

von Matthias Mayer

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