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Senioren erleben eine Stadtführung im Sitzen

Kirchhainer Seniorentage Senioren erleben eine Stadtführung im Sitzen

Informativ, kulturell und unterhaltsam ging es bei den Kirchhainer Seniorentagen zu, die mit einem geselligen Beisammensein, Theater und der Möglichkeit, das Dorfmuseum zu besuchen, zu Ende gingen.

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Rund 40 Besucher kamen zum Abschluss der Kirchhainer Seniorentage in das Großseelheimer ­Bürgerhaus.

Quelle: Karin Waldhüter

Großseelheim. Die Kirchhainer Seniorentage, die immer im September stattfinden, sind mittlerweile zu einer guten Tradition in der Ohmstadt geworden. Die Mischung aus Kultur, Information, Geschichte und Geselligkeit kommt an.

Aufbauend auf den Erfahrungen der vergangenen Jahre, hatte der Seniorenbeirat wieder ­eine abwechslungsreiche Veranstaltungsreihe organisiert. Den Auftakt machte die Präsentation eines Filmausschnittes aus der Dokumentationsreihe „Ein Traum vom Baum“, es folgte ein ökumenischer Gottesdienst, ein Begegnungsnachmittag im Martin-Luther-Haus mit einer „Stadtführung im ­Sitzen“ mit Harald Pausch vom Heimat- und Geschichtsverein und eine Führung durch die Kläranlage.

Höhepunkt und Abschluss der Seniorentage bildete schließlich die Veranstaltung in Großseelheim mit einem geselligen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen und der Präsentation eines Mitschnitts des Mundartstücks „Als Luther nach Hessen kam“, das passend zum Lutherjahr von der Großseelheimer Volkstanzgruppe und der Evangelischen Kirchengemeinde Großseelheim im März aufgeführt worden war.

Pfarrerin Evelyn Koch, selbst Mitwirkende, gab vor Beginn Erläuterungen zur Geschichte der Entstehung. Außerdem bestand die Möglichkeiten, das Dorfmuseum zu besuchen.

Kirchhain bekommt ein Kommunales Kino

Bürgermeister Olaf Hausmann zeigte sich erfreut, dass das „abwechslungsreiche und breite Programm“ so gut angenommen wurde. „Das ist für nächstes Jahr Anspruch, weiterzumachen“, betonte er und hatte für die rund 40 anwesenden Seniorinnen und Senioren eine weitere positive Nachricht mitgebracht. Hausmann berichtete über den Verlauf der jüngsten Sitzung des Ausschusses Soziales, Sport und Kultur. Auf der Tagesordnung stand ein Prüfantrag des Seniorenbeirats mit dem Thema: Kommunales ­Kino. Zehn Veranstaltungen seien ­geplant, kündigte Hausmann unter dem freudigen Applaus der Anwesenden an.

„Ich freue mich sehr darüber, dass der Abschluss der Seniorentage hier stattfindet, denn das bedeutet eine Aufwertung der Stadtteile“, erklärte Ortsvorsteher Helmut Hofmann. Alfons Bromm, Zweiter Vorsitzender des Seniorenbeirats, freute sich ebenfalls über die „stattliche Zahl“ der Besucher und dankte allen ehrenamtlichen Helfern für die Unterstützung. Nach sieben Jahren an der Spitze und fünf Jahren als stellvertretender Vorsitzender hatte Norbert Graf im Frühjahr sein Amt als Vorsitzender des Seniorenbeirats aufgegeben. Bis zur Neuwahl Mitte November führt Bromm die Amtsgeschäfte kommissarisch weiter.

"Stadtführung im Sitzen"

Der Begegnungsnachmittag­ im Martin-Luther-Haus mit Pfarrer Dr. Georg Kuhaupt und der „Stadtführung im Sitzen“­ erfreute sich mit 74 ­Besuchern über einen „sehr guten ­Zuspruch“, wie Bromm im Gespräch mit dieser Zeitung erläuterte. 15 Interessierte besuchten die Kläranlage und erlebten eine fachkundige Führung durch Jörg Hermann. „Da hätten es noch zehn mehr sein können“, so der Himmelsberger. Mit 52 Besuchern sei der ökumenische Gottesdienst mit Pfarrer Rainer Wilhelm und Pater Josua Wojciak gut angenommen worden. Die Auftaktveranstaltung, ein Arte-Filmbeitrag über die Himmelsberger Linde „Ein Traum vom Baum“ stelle vonseiten des Seniorenbeirats der Einstieg in die Filmarbeit für Senioren dar, so Bromm. 26 Besucher waren dazu in das Kirchhainer Bürgerhaus gekommen. „Ich habe den Eindruck, dass die Seniorentage ein voller Erfolg waren, was die Beteiligung und das Echo der Besucher angeht, das macht Mut, die Veranstaltung weiterzuführen“, erklärte Bromm im Gespräch mit dieser Zeitung.

Persönliches Highlight der Kirchhainer Seniorentage war für Karl-Heinrich Schomann eindeutig die „Stadtführung im Sitzen“ mit Harald Pausch vom Heimat- und Geschichtsverein. „Die Beamervorführung war herrlich gemacht. Obwohl ich die Stadt seit 70 Jahren kenne habe ich viel über Kirchhain erfahren“, lobte der Langensteiner.

von Karin Waldhüter

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