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Jugendfeuerwehr macht sich mal so richtig nass

Flashmob Jugendfeuerwehr macht sich mal so richtig nass

Mit einem Flashmob auf dem mittleren Schulhof der Alfred-Wegener-Schule warb die Kirchhainer Jugendfeuerwehr für den Dienst bei der Feuerwehr und um neuen Nachwuchs.

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Eigentlich steht Teamwork bei der Jugendfeuerwehr ganz obenan. Beim Flashmob auf dem Schulhof der Alfred-Wegener-Schule hieß es jeder gegen jeden – zur Freude der Akteure und der zuschauenden Schüler.

Quelle: Heinz-Dieter Henkel

Kirchhain. Das Motorengeräusch des Einsatzfahrzeugs der Kirchhainer Wehr war 15 Minuten vor der zweiten großen Pause nicht zu überhören. Da war in einigen Klassenzimmern an Unterricht nicht mehr zu denken. Die Schüler standen an den Fenstern und drückten sich die Nasen platt: Was war das denn? Einige glauben an eine Brandschutzübung der Feuerwehr. Was sie wenig später während der Pause zu sehen bekamen, amüsierte und animierte sie gleichermaßen.

Wasserschlacht mit Spritzpistolen

Vor den Augen der Schülerschaft, von Schulleiter Matthias Bosse, dem Geschäftsführer des Landesfeuerwehrverbands Harald Popp, Landesjugendfeuerwehrwart Markus Potthof und dem Kreisbrandinspektor Lars Schäfer kam es zu einer, zum Teil recht derben, Wasserschlacht, die nicht nur mit Spritzpistolen ausgetragen wurde. Auch Becher, Wasserflaschen, ja sogar Wassereimer kamen zum Einsatz. Wassernachschub gab es aus einem großen Becken, das zuvor aus dem Wassertank des Löschfahrzeug befüllt worden war. Die reine Anarchie? Mitnichten. Das feuchte Vergnügen war Bestandteil eines landes- und kreisweiten Aktion.

Die rund 20 Angehörigen der Jugendfeuerwehr ließen in ihrem Eifer zur Freude der umstehenden Schüler bis zum Pausen­ende nicht nach, verspritzten Wasser aus allen Rohren und waren zum Schluss völlig durchnässt. Darüber hinaus wurden Aufkleber (in Anlehnung an die bekannte Notrufnummer 112) mit dem Aktionsmotto „1+1=2 - eine gute Connection“ verteilt.

Filmische Dokumentation bei YouTube

„Die Wasserschlacht haben wir uns zur aktuellen Image­kampagne des Landesfeuerwehrverbands ‚Investition in die Zukunft‘ ausgedacht“, be­richteten Kreisjugendfeuerwehrwartin Katharina Gottschalk und ihr Stellvertreter Heiko Paul. Sie sei bisher hessenweit einmalig. Auch deswegen wurde der Flashmob von einem Filmteam dokumentiert, dessen Beitrag am Monatsende bei Rhein-Main-TV zu sehen sei. Darüber hinaus könne man sich die filmische Dokumentation in einigen Tagen auch bei youtube anschauen.

Die Beobachter Popp und Potthof von der Landesebene der Feuerwehr zogen nach dem nicht alltäglichen Schauspiel eine positive Bilanz der Aktion. Bei einigen Schülern sei Neugier geweckt worden, berichteten sie. Einige hätten angekündigt, bei den Übungsstunden der Jugendfeuerwehr in den Räumen des Kirchhainer Feuerwehr-Stützpunkts einmal vorbeizuschauen.

von Heinz-Dieter Henkel

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