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Industriemechanik wäre was für Lukas

Berufsausstellung Industriemechanik wäre was für Lukas

Knapp 170 Schüler der Alfred-Wegener-Schule zeigten in einer Ausstellung, welche Erfahrungen sie aus ihren Berufspraktika Anfang Februar mitgenommen hatten.

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Emma Heim absolvierte ihr Praktikum in der Kirchhainer Kita Alsfelder Straße.

Quelle: Privatfoto

Kirchhain. Lukas Hofmann hat in seinem Praktikum eine Menge gesehen. In zwei Wochen bei der Eisengießerei Fritz Winter durfte der 15-Jährige Industriemechanikern, Modellbauern, Gießereimechanikern und Elektronikern über die Schulter schauen.
Besonders der Beruf des Industriemechanikers hat es dem Neuntklässler der Alfred-Wegener-Schule angetan. „Es ist eine sehr vielseitige Arbeit, man macht praktisch jeden Tag etwas anderes“, sagt er. Hofmann kann sich nach den zwei Wochen langen Eindrücken gut vorstellen, später eine Ausbildung in diese Richtung zu starten.

Generell, so lautet seine Einschätzung, habe das Praktikum eine gute Möglichkeit zur Orientierung geboten. „Ich fand es toll, überall mal reinschauen zu dürfen. So hat mein ein Bild von den Berufen bekommen.“
In den ersten beiden Februarwochen hatten neben Lukas Hofmann knapp 170 Acht- und Neuntklässler der Alfred-Wegener-Schule ihr Berufspraktikum absolviert. Nun stellten sie in der Sporthalle sowohl eigens gestaltete Plakate und Berichte als auch Requisiten aus den jeweiligen Betrieben aus, um über ihre Praktika zu informieren.

"Unter den Schülern ist der Austausch oft einfacher"

„In erster Linie soll es eine Wertschätzung für die Schüler sein, damit sie zeigen können, was sie in den zwei Wochen gemacht haben“, erklärte Schulkoordinatorin Irmela Beuermann, die gemeinsam mit ihren beiden Kollegen Nikola Schouler und Michael Marx hauptverantwortlich für die Ausstellung war.

Eltern und Mitschüler bekamen die Gelegenheit, sich die verschiedenen Plakate anzuschauen und mit den Ausstellenden ins Gespräch zu kommen. Für die Eltern bot sich dabei die Möglichkeit, einen Vergleich zwischen dem Praktikum des eigenen Kindes und den Praktika der anderen Schüler ziehen zu können.

Die Jugendlichen selbst sollten sich miteinander über ihre Erfahrungen unterhalten. „Unter den Schülern ist der Austausch oft einfacher als zwischen einem Schüler und einem Erwachsenen“, sagte Nikola Schouler.
Am Eingang der Halle hatten zudem fünf Kooperationspartner der Alfred-Wegener-Schule Stände aufgebaut, an denen über verschiedene Wege einer beruflichen Laufbahn in diesen Betrieben informiert wurde.

Erstmals fand auch für den Gymnasialzweig der Alfred-Wegener-Schule von der Jahrgangsstufe 9 eine solche Ausstellung statt, bei der Schülerinnen und Schüler mit Postern und in Gesprächen über Erfahrungen aus ihren Berufspraktika berichteten.

von Yanik Schick

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