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Erhabene Klänge in der Kirche

Konzert Erhabene Klänge in der Kirche

Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy und Georg Philipp Telemann standen im Mittelpunkt eines Konzerts in der Stadtkirche Kirchhain.

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Unter der Leitung von Friedel W. Böhler spielten die Musiker Werke von Felix Mendelssohn ­Bartholdy und Georg Philipp Telemann.

Quelle: Privatfoto

Kirchhain. 2017 ist das 250. Todesjahr Georg Philipp Telemanns und das 170. Felix Mendelssohn Bartholdys. Ihnen zu Ehren präsentierte kürzlich ein Bläserensemble unter Leitung des Posaunisten Friedel W. Böhler und weiteren Mitwirkenden sechs Werke der beiden Komponisten - originäre des Barockmeisters und für Bläser umgeschriebene des Romantikers. Außerdem stimmten sie „Bleib bei mir Herr“ an, einen wunderschönen Satz Traugott Fünfgelds im Stil Mendelssohns.

Der Komponist, Posaunist, Organist und ehemalige Landesposaunenwart Böhler leitet seit 2010 den Bläserkreis der Marburger Kantorei. Mit drei Trompetern und vier Posaunisten gastierte er in der Stadtkirche. Außerdem wirkten Julian Gödde (Pauken), Svenja Eckert (Altblockflöte) und als Gastgeber Bezirkskantor Peter Groß (Orgel, Bariton) mit.

„Ein feste Burg“ als Beitrag zum Reformationsjahr

Den Auftakt machten die Bläser mit Telemanns „Suite für Bläser“. Durch den Einsatz der Pauken klang das Presto besonders erhaben, ähnlich wie nachher das „symphonische Finale“ aus Mendelssohn Bartholdys „Schottischer Symphonie“ in der Bearbeitung Böhlers.

Ebenfalls hymnisch wirkte das „Heilig, heilig“, das Mendelssohn Bartholdy für die Abendmahlsliturgie komponiert hatte. Selbstverständlich präsentierten die Bläser auch etwas zum Reformationsjahr: Telemanns Luther-Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“. Sie beendeten das Konzert mit Mendelssohn Bartholdys „Jauchzet dem Herrn, alle Welt“ nach Psalm 100.

Kantor Groß präsentierte an der Orgel Telemanns „Fantasia No. 2“ in d-Moll und Mendelssohns „Orgelsonata Nr. 1 in f-Moll“ mit Anklängen an den Choral „Was mein Gott will, ­gescheh allzeit“.

Wie Flöten und Orgel harmonieren zeigten Svenja Eckert und Kantor Groß mit Telemanns „Sonate f-Dur für Blockflöte und Orgel“. Peter Groß (Bariton), Svenja Neumann (Blockflöte) und Friedel Böhler (Orgelbegleitung) präsentierten Telemanns Kantate „Ich schaue bloß auf Gottes Güte“.

Leider genossen nur 50 Zuhörer das Konzert, aber sie spendeten viel Applaus.

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