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Die Gefahrenstelle gibt‘s nicht mehr

Radwege-Lückenschluss Die Gefahrenstelle gibt‘s nicht mehr

Während der Sommerferien wurden die Radwege-Baustellen in Kirchhain weitgehend abgearbeitet. Das teilte Kirchhains Bürgermeister Olaf Hausmann gegenüber dieser Zeitung mit.

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An der Kreuzung zwischen den Fernradwegen R 6 und R 2 entstand ein Rastplatz.

Quelle: Matthias Mayer

Kirchhain. Allein eine kleine Brücke über die Wohra unweit des ehemaligen Aldi-Markts habe nicht fertiggestellt werden können, weil die Telekom dort zuvor noch Kabel verlegen müsse, erklärte der Bürgermeister.

420000 Euro wurden für das Projekt ausgegeben, an dem sich das Land Hessen mit einer 80-Prozent-Finanzierung beteiligte. Grund der stolzen Förderung: Die hessischen Fernradwege R2 und R6, die sich in Kirchhain kreuzen, weisen in der Stadt für Radler gefährliche Lücken auf, die jetzt zum großen Teil geschlossen wurden. Der R2 durchquert Hessen von Bad Laasphe bis zur bayerischen Landesgrenze. Der R6 nimmt seinen Ausgang im nordwesthessischen Diemelstadt und führt bis nach Lampertheim im Süden des Landes.

Beide Wege erreichen über den Wohratal-Radweg die Stadt. Ab dem Sandfang folgten sie der Straße an der Wohra bis zur Kreuzung Kasseler Straße/Frankfurter Straße. Über die viel befahrene Frankfurter Straße, die auch noch zu queren war, ging es weiter auf den Ohmtal-Radweg.

Die Fahrrad-Ampel ist noch nicht freigeschaltet

Diese gefährliche Passage entfällt nun. Die Radler müssen nur noch den neuen Kreisel Richtung Innenstadt überfahren, von wo aus sie stadteinwärts über den neuen Radweg auf der rechten Seite das Eisenbahnviadukt erreichen, in dessen rechter Röhre der nur für Radler bestimmte Weg fortgesetzt wird. Direkt hinter dem Viadukt knickt der neue Radweg scharf rechts ab ins Ohmtal, wo sich der R6 und der R2 trennen.

Beim OP-Ortstermin machten die neuen Radweg-Teilstücke sowohl in Sachen Funktion als auch die Ausführung betreffend einen hervorragenden Eindruck. Der Abschnitt zwischen dem Kreisverkehr und dem Viadukt entlang des Steinwegs beeindruckt mit einer stattlichen Breite. Die ist in der rechten Tunnelröhre, die sich die Autofahrer stadteinwärts mit den Radlern teilen müssen, nicht gegeben. Die engste Stelle ist zu schmal für die Begegnung zweier Radfahrer. Deshalb sollen die ersten Radler-Ampeln des Ostkreises solche Begegnungen verhindern. Die waren beim OP-Besuch noch nicht freigeschaltet. Wichtig: Der Radweg ist in der Röhre für Fußgänger gesperrt. Diese müssen den Bürgersteig auf der dem Bahnhof zugewandten Seite nutzen.

Im Ohmtal verlässt der R2 das Stadtgebiet in Richtung Anzefahr und Marburg. Der R6 zweigt hinter der Wohra-Flutmulde nach links ab und verlässt unterhalb des Annaparks die Stadt Richtung Südosten. Noch offen: die Anbindung des R2 über das Kohlegässchen und den Bahnhof zum Autohaus Schwalm.

von Matthias Mayer

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