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Bei der Betziesdorfer Rallye gibt es keine Sieger

Dorffest Bei der Betziesdorfer Rallye gibt es keine Sieger

Das Dorffest in Betziesdorf war auch bei der vierten Auflage ein voller Erfolg, obwohl statt der sonst üblichen etwa 20 Teams nur 12 Gruppen die Dorfrallye bestritten.

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Eine Aufgabe der Dorfrallye bestand im Gurgeln von Liedern. Der Mund war dabei mit Wasser gefüllt.

Quelle: Klaus Böttcher

Betziesdorf. „Der Grundgedanke des Dorffestes war die Integration von Neubürgern in die Dorfgemeinschaft“, erklärt Stephanie Welk vom Organisationsteam. Daraus geworden ist ein Fest von den Bürgern für die Bürger und irgendwo ist fast jeder Betziesdorfer beteiligt und wenn es nur als Zuschauer bei der Orts-Rallye oder als Teilnehmer beim bunten Abend im Dorfgemeinschaftshaus ist.

„Die Ortsvereine beteiligen sich an der Durchführung und auch im Organisationsteam sind die Vereine beteiligt“, erzählt Stephanie Welk begeistert. „Hier gewinnt und verliert keiner“, sagt sie zur Rallye. Es gibt keine Preise, nur als Erinnerung einen schmucken Kugelschreiber für jeden Teilnehmer. Der ist mit dem Logo des Festes „Wir leben (in) Betziesdorf“ versehen und hat am oberen Ende einen Gummiball zur Betätigung der Smartphone -Tastatur.

Geschicklichkeit, Ideenreichtum oder Schnelligkeit

Spiel und sehr viel Spaß erlebten die Teilnehmer der teilweise kostümierten zwölf Gruppen und die zahlreichen Besucher bei trockenem und teilweise sonnigem Wetter. Fünf bis sechs Leute aus Familien, Vereinen oder Freundeskreisen wetteiferten an den sechs Stationen rund um das Dorfgemeinschaftshaus um Punkte.

Da war Geschicklichkeit ebenso gefragt wie Ideenreichtum oder Schnelligkeit. Neben dem Laufzettel bekam jede Gruppe einen Fragebogen und bei der Beantwortung durften auch andere Dorfbewohner gefragt werden. Es ging beispielsweise darum, wie viel Einwohner der Ort hat, wo das älteste Haus steht oder wie viele eingetragene Vereine es in Betziesdorf gibt.

Auf dem Fragebogen mussten auch vier Schätzfragen beantwortet werden. So beispielsweise die Anzahl der Erbsen in einem Glas oder das Gewicht eines Steines.

Gegurgelte Lieder erraten

Talent und gute Ideen waren gefragt beim Raten von durch Pantomime dargestellten Begriffen oder dem Erraten von Liedern, die mit wassergefülltem Mund gegurgelt wurden. Geschicklichkeit oft gepaart mit Schnelligkeit waren an anderen Stationen gefragt. So etwa bei dem Parcours, den der Hundeverein aufgebaut hatte und den statt Hunde die Teilnehmer zu durchlaufen hatten.

Viel Spaß hatten die Besucher und Balancegefühl bei den Teilnehmern war gefragt bei der Station, an der zwei Balken auf leeren Getränkekisten liegend durch die Gruppe von Punkt A nach Punkt B bewegt werden mussten, ohne dass jemand den Boden berührte.

Am Nachmittag waren neben dem Spieleparcours für die kleinen Besucher eine Hüpfburg und das Spielmobil aufgebaut. Für die erwachsenen Besucher gab es Kaffee und Kuchen und am Abend stieg das Stimmungsbarometer im Dorfgemeinschaftshaus erheblich bei Musik und Tanz. Im Biergarten und Weindorf gab es Speisen und Getränke.

von Klaus Böttcher

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