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Tödlicher Unfall im Feierabendverkehr

B 62 voll gesperrt Tödlicher Unfall im Feierabendverkehr

Zahlreiche Lastwagenfahrer mussten am frühen Dienstagabend auf der Bundesstraße 62 zwischen Kirchhain-Mitte und der Anschlussstelle Ost auf die Weiterfahrt warten: Ein Kollege hatte kurz zuvor einen Albtraum erlebt.

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Feuerwehr löscht brennendes Auto

Auf der Bundesstraße 62 starb ein 59 Jahre alter Mann aus Bromskirchen beim Zusammenstoß mit einem Lastwagen.

Quelle: Nadine Weigel

Kirchhain.

Wie Zeugen der Polizei berichteten, hatte ein Lastwagenfahrer auf der Bundesstraße 62 keine Chance, einen tödlichen Unfall zu verhindern. „Das muss die Hölle sein. Ich glaube, es dauert sehr lange, bis man ein solches Trauma überwunden hat“, kommentierte ein anderer Fahrer eines Sattelzuges und ergänzte: „Ich bin froh, dass mir so etwas bisher erspart geblieben ist.“

Ein 59 Jahre alter Mann aus Bromskirchen hatte sich am Dienstag ein neues Auto gekauft, mit dem er am späten Nachmittag an der Anschlussstelle Kirchhain-Ost auf die Bundesstraße in Richtung Marburg aufgefahren war. „Laut Zeugen war zu diesem Zeitpunkt eigentlich alles normal gewesen. Es gab keine Auffälligkeiten in der Fahrweise“, berichtete ein Polizist der Oberhessischen Presse.

Auf der Bundesstraße 62 kam es zwischen den Anschlussstellen Kirchhain-Mitte und -Ost gestern am späten Nachmittag zu einem tödlichen Unfall.

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In der langgezogenen Rechtskurve unmittelbar hinter dem Bahnübergang sei der 59-Jährige dann jedoch langsam aber stetig auf die Gegenspur gekommen und letztendlich frontal mit einem Lastwagen mit Anhänger ­zusammengestoßen. Warum er von der Fahrbahn abgekommen war, ließ sich gestern nicht klären: „Darüber könnten wir nur spekulieren“, sagte der Polizist.

Der Autofahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Der 63 Jahre alte Lastwagenfahrer aus Marburg kam, so Polizeisprecher Martin Ahlich, mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus: „Er hat Prellungen an den Beinen und wird untersucht.“

Die Freiwillige Feuerwehr der Kirchhainer Kernstadt war mit 19 Personen im Einsatz. „Wir haben die Einsatzstelle abgesichert, die Ladung des Lastwagens überprüft und die ­Unfallstelle in der Dunkelheit ­ausgeleuchtet“, fasste Torsten Thierbach, der stellvertretende­ Leiter der Freiwilligen Feuerwehr und stellvertretende Stadtbrandinspektor den Einsatz zusammen.

Der Unfall hatte sich gegen 16.20 Uhr ereignete. Danach war die Bundesstraße zwischen den Anschlussstellen Mitte und Ost bis zirka 20 Uhr voll gesperrt. Die Polizei und die Marburger Staatsanwaltschaft hoffen nun, dass die Untersuchungen eines hinzugerufenen Kraftfahrzeugsachverständigen Aufschluss über die Unfallursache und den genauen Hergang ergeben.

von Florian Lerchbacher

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