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Zur 10. Auflage kommen 7.000 Besucher

Adventsmarkt Zur 10. Auflage kommen 7.000 Besucher

Kunsthandwerk und Kultur treffen auf kulinarische Genüsse - auch in ­seiner zehnten Auflage bleibt der Adventsmarkt ein Besuchermagnet. Von nah und fern strömen Tausende in den festlich beleuchteten Ortskern.

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Auf „Lieweschneiresch Hob“ probierten Gerda Böttner , Werner und Ursula Jonas aus Marburg und Barbara Runckel aus Cölbe die selbstgemachten Brotaufstriche des „Marmeladenmädels“.

Quelle: Florian Lerchbacher

Großseelheim. Zeitweise war der Andrang im Großseelheimer Ortskern so groß, dass es mancherorts nur noch stockend voran ging und sich die Besucher vor den Ständen teilweise schiebend bewegten. Anlässlich des zehnten Bestehens hatten die Großseelheimer zwei Besonderheiten vorbereitet: Zum einen drehte sich vor dem Bürgerhaus erstmals ein Kinderkarussell, zum anderen gab es eine Tombola mit lukrativen Preisen.

Kunsthandwerk und Kultur treffen auf kulinarische Genüsse – auch in ­seiner zehnten Auflage bleibt der Adventsmarkt ein Besuchermagnet. Von nah und fern strömen Tausende in den festlich beleuchteten Ortskern.

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Der Adventsmarkt auf den Höfen im weihnachtlich geschmückten Ortskern schafft es alljährlich, eine einzigartige Stimmung zu erzeugen. Hinzu kommen das üppige und außergewöhnliche kulinarische und kunsthandwerkliche Angebot mit insgesamt rund 109 Ständen sowie ein herausragendes Kulturprogramm für Groß und Klein an vielen verschiedenen Orten.

All das wird möglich durch den sehr aktiven Ortsbeirat, der das Großereignis mit Unterstützung von Kirche, Schule, Kindergarten, 21 Großseelheimer Vereinen, 45 lokalen Unternehmen und Geschäften sowie 43 externen Ausstellern immer wieder hervorragend organisiert. „Seit zehn Jahren organisiert eine Gruppe von rund 15 Ehrenamtlichen den Adventsmarkt und ich kann dafür nicht genug danken“, hob Ortsvorsteher Helmut Hofmann hervor. Letzt­endlich sei der Markt ein Spiegel der gesamten Dorfgemeinschaft und zeichne Großseelheim aus. Jahr für Jahr seien die Besucher­zahlen gestiegen: Mittlerweile kommen rund 7000 in den größten Kirchhainer Stadtteil. „Die Entwicklung in den letzten zehn Jahren ist der Lohn für den ehrenamtlichen Einsatz“, so Hofmann.

Um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten, waren, in Absprache mit dem Ordnungsamt Kirchhain und der Polizei, die Hauptzufahrten des Adventsmarktes mit für Fahrzeugen unüberwindbaren „Secu Spikes“ geschlossen worden. „Wir hätten das nicht machen müssen, doch es ist ein großer Markt, und wir haben uns sicherheitshalber dazu entschieden“, erläuterte Hofmann.

"Möchte den Markt nicht missen"

Gleichermaßen beliebt ist der Adventsmarkt bei Marktbestückern und Besuchern. Zum fünften Mal war Ausstellerin ­Luise Baumgartner aus Sarnau mit ihren selbstgefertigten Handarbeiten in Großseelheim. „Ich möchte den Markt nicht missen. Die Atmosphäre ist besonders, und es ist richtig schön hier“, betonte sie.

Das fand auch ein Paar, das extra aus Bad Soden am Taunus angereist war. „Das ist der schönste Weihnachtsmarkt weit und breit, das Angebot reicht von hochwertigen Handarbeiten bis hin zu gehäkeltem Sushi“, freute sich das Ehepaar.

„Ich habe noch nie einen Markt mit so hochwertigen Dingen gesehen, ich freue mich die ganze Zeit schon auf den Markt, weil er einfach etwas Besonderes ist“, ergänzte Besucherin Dr. Elisabeth Grieger aus Großseelheim.

Die herrschende Stimmung beschrieb Elke Barthel von Vinartealba: „Großseelheim hat sich auf den Tag gefreut, alle sind auf den Beinen und jeder macht das gerne.“

Doch nicht nur auf den Straßen und Höfen herrschte Hochbetrieb. Auch das Bürgerhaus war voll besetzt, und viele Besucher verfolgten das unterhaltsame Bühnenprogramm mit Aufführungen der heimischen Trachten- und Volkstanzgruppe und der ­Gymnastik-Gruppe 2000, der Sing- Spiel- und Trachtengruppe Rüddingshausen und der Chorgemeinschaft Großseelheim.

Abseits vom Trubel auf den Straßen herrschte in der Kirche angenehme Ruhe. Etliche Besucher waren da und betrachteten die vom Frauentreff vorbereitete Ausstellung „Kirchliche Feste im Lebenslauf“, lauschten still der Orgelmusik von Hiltrud Pitz oder den musikali­schen Beiträgen der Jungbläser.

von Karin Waldhüter

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