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Kinderstar lässt die Augen strahlen

Willi Weitzel Kinderstar lässt die Augen strahlen

Beim Kinderfest des Vereins Jumpers auf dem Indoorspielplatz in der ehemaligen Herrenwaldkirche war der Ehrengast Willi Weitzel stets von Kindern umringt.

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Willi Weitzel unterhielt sich mit einigen der jungen Besucher des Kinderfestes im Familienzentrum „Conact“.

Quelle: Klaus Böttcher

Stadtallendorf. Im Familienzentrum „Conact“, der früheren Herrenwaldkirche, herrschte am Sonntagnachmittag viel Betrieb. Zahlreiche Kinder tobten durch den großen Raum, wo der Verein Jumpers einen Riesenspielplatz mit unzähligen Geräten aufgebaut hat. Alle Kinder bekamen eine leuchtend gelbe Weste, die sie auch mit nach Hause nehmen durften.

Eltern saßen in dem anschließenden Cafe, unterhielten sich und schauten ihren Sprösslingen beim Herumtollen zu. Am Rand des Indoorspielplatzes war eine Hüpfburg aufgebaut, in der sich die kleineren Kinder vergnügten, während die Größeren sich auf der angrenzenden Skateranlage betätigten.

Interesse an Sozialprojekt

Eine halbe Stunde nach der Eröffnung wurde es immer voller und die Eltern fanden im Cafe keinen Platz mehr, weshalb sie im weiten Rund um den Spielplatz sitzen.

Dann kam der Star des Nachmittags Willi Weitzel, der den Kindern und Erwachsenen von seinen vielen Fernsehsendungen wohlbekannt ist. Wie beliebt er bei den Stadtallendorfen ist, wurde sofort deutlich, denn Kinder und Mütter mit Kindern auf dem Arm möchten mit dem Stargast fotografiert werden.

Auf die Frage, wieso ein so berühmter Fernsehstar zum Kinderfest in die ehemalige Kirche nach Stadtallendorf kommt, sagte Weitzel im Gespräch mit der OP: „Hier sind viele Kinder versammelt, da musste ich vorbeikommen. Da es ein soziales Projekt ist, kann ich einfach nicht widerstehen“, erklärte er und hatte sein gewinnendes Lächeln im Gesicht.

Zu Besuch in seiner alten Heimat

„Vielleicht helfe ich auch dabei, dieses Projekt mehr anzuschieben“, fügte Willi Weitzel hinzu, um dann noch einen Grund für seinen Besuch in der alten Heimat zu verraten: „Meine Mutter hat Geburtstag.“

Willi Weitzel erzählte aus seinem Leben, dass er in Marburg geboren ist, in Stadtallendorf aufgewachsen und eigentlich Helmar Rudolf Willi heißt. „Meine Freunde haben früher immer Helmar gesagt“, erzählte der Fernsehstar, der heute mit seiner Familie bei München lebt.

Sein Patenonkel hieß Willi und ein Großonkel Rudolf, ergänzt Weitzel. Die Kinder bombardieren den Fernstehstar anschließend mit Fragen über Fragen, die er alle geduldig und fröhlich beantwortet.

Kinder haben viele Fragen an Fernsehstar  

Er erzählt auf Fragen hin, dass er bei der OP als Schreiber angefangen hat und sein erster Auftrag die längste Brotzeittafel der Welt beim Europastraßenfest in Stadtallendorf war. Über die Zeit als Radiomoderator, was immer sein Berufswunsch war, kam er zum Fernsehen und wurde berühmt und am meisten bekannt durch die unzähligen interessanten Folgen „Willi will’s wissen“.

Die Kinder wollten etwas über seine Hobbys, sein Alter, seine Familie seine Lieblingsfarbe, seinen Glauben und vieles mehr erfahren, bis der Moderator Thomas Sochocki zum Fototermin bat. Dazu lassen sich die Kinder natürlich nicht lange bitten.

von Klaus Böttcher

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