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Kinder zeigen St. Martin im Wandel der Zeiten

Weihnachtsmarkt Kinder zeigen St. Martin im Wandel der Zeiten

Der Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz in Mardorf ist immer wieder ein Erlebnis für Groß und Klein, bei dem sich die Ortsvereine engagiert einbringen.

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Die Backhausgemeinschaft bot Kindern und Eltern beim Mardorfer Weihnachtsmarkt Stockbrotbacken an.

Quelle: Klaus Böttcher

Mardorf. Mit weihnachtlicher Blasmusik wird der kleine, aber feine Weihnachtsmarkt durch das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Mardorf traditionell eröffnet. Kurze Zeit später zieht den Besuchern schon der Duft des Glühweins oder der Bratwürste in die Nase. Das gehört zum Weihnachtsmarkt einfach dazu, und noch lange bevor es dämmert, sind die Buden, an denen Glühwein oder andere Heißgetränke ausgeschenkt werden, bereits dicht umlagert.

Wie sich die Mardorfer Vereine und andere Bürger für ihren Weihnachtsmarkt einsetzten, wurde am Beispiel des Ortsvorstehers Heinrich Benner deutlich, der mit der Würstchenzange in der Hand seine Mitbürger und die weiteren Besucher versorgte. Er hatte allerdings einen angenehmen Posten. Er riecht zwar am Abend stark nach Bratwurst, aber er hat es warm.

Kinder durften Stockbrot backen

Otmar Schick, der „Mardorfer Historiker“, dagegen stand frierend an einem Freiluftstand und war bestrebt, die Sonderausgabe der Mardorfer „Zeitzeichen“ an den Mann oder die Frau zu bringen. Schick und seine Mitstreiter im Arbeitskreis Dorfentwicklung bringen sich auch bei diesem Weihnachtsmarkt ein. Sie boten Marktbesuchern im Gemeenshaus Kaffee und Kuchen bei den kühlen Temperaturen an. Gleichzeitig freuen sie sich über das Interesse der Besucher an ihrer Doppelausstellung: „150 Jahre Gemeenshaus und 300 Jahre jüdisches Leben in Mardorf“ (die OP berichtete ausführlich).

Die Backhausgemeinschaft hat ein Feuer entzündet, und über der Glut dürfen die Kinder Stockbrot backen. Gerade kleinere Kinder sind mit Begeisterung dabei. Die Eltern freut es, denn sie können sich dadurch am Feuer wärmen. Wer einen Weihnachtsbaum brauchte, konnte ihn auf dem Weihnachtsmarkt erwerben. Besonderer Service: Er wird auch nach Hause gefahren. An den Buden und Ständen gab es auch vielerlei schöne Dinge rund um die Adventszeit oder Weihnachtsgeschenke zu kaufen.

Die Mardorfer Grundschule ist mit dem Amöneburger Stadtteil eng verbunden. So sind es dann auch die Schulkinder, die Eltern, Großeltern und viele andere Besucher in der Kirche mit dem Stück „St. Martin früher und heute“ unterhalten.

von Klaus Böttcher

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