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Kinder widmen sich der Hoffnung

Open Stage Kinder widmen sich der Hoffnung

Zu einem musikalischen Sommerfest und einer "offenen Bühne" (Open Stage) hatten am Samstag das Kinder- und Jugendprojekt "Zeig was du kannst" und die evangelische Sing- und Musikschule eingeladen.

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Diese Jugendlichen hatten sich tänzerisch mit dem Wort „Hoffnung“ auseinandergesetzt. Foto: Karin Waldhüter

Stadtallendorf. Viele begabte junge Stadtallendorfer Talente gab es am Samstagabend in der Stadtkirche und später auf der „offenen Bühne“ auf dem Kirchplatz zu sehen und zu hören. Musizierend, tanzend und singend präsentierten die Schüler der Sing- und Musikschule gemeinsam mit dem Projekt „Zeig was du kannst“ das Gelernte und begeisterten damit nicht nur Eltern und Geschwister im Publikum, sondern auch zahlreiche Zuschauer, die mit Applaus nicht sparten.

„Zeig was du kannst“ ist ein staatlich gefördertes Projekt. Verantwortlich für das Projekt ist die evangelische Kirchengemeinde. Dahinter stehen, in Zusammenarbeit mit der Sing- und Musikschule, der CVJM und der Verein „Gewaltfrei leben“.

„Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche aus Stadtallendorf zu ermutigen, ihre künstlerischen Begabungen zu entdecken und zu fördern“, verdeutlicht Helene Oelschläger. Sie ist seit einem Jahr pädagogische Leiterin des Projekts. Oelschläger führte an diesem Abend gemeinsam mit Natascha Wilde von der Sing- und Musikschule durch das Programm. Für rund 20 junge Nachwuchsmusiker der Sing- und Musikschule, die aufgeregt auf ihren Auftritt warteten, war dies ein großer Moment.

Gemeinsam mit ihren Musiklehrern präsentierten die Nachwuchstalente am Klavier, Cello, der Gitarre und als Bläsergruppe was in ihnen steckt. Ein technisches Problem sorgte dafür, dass Natalie Fischer und Melanie Siegmund besonders lange warten mussten, bevor sie mit ihrer Gitarre hinreißend das Lied „Thousand Years“ von Christina Perri singen konnten. Mit der zeitgenössischen Tänzerin, Tanzpädagogin und Choreographin hat Mirjam Rauch in dem Projekt „Zeig was du kannst“ die professionelle Anleitung für die Tanzangebote übernommen. Im vergangenen Jahr hatte Gospelsängerin Raili Orrava die künstlerische Leitung inne. „Der Schwerpunkt des Projektes hat sich damit verlagert“, erklärte Helene Oelschläger, die bei ihrer Arbeit von Mareike Steffen unterstützt wird.

Angebote kommen bei Jugend gut an

In der Stadtkirche präsentierte zunächst die „KidzHIPHOP“ ihr Können. Die Gruppe von 15 bis 20 Kindern trifft sich einmal in der Woche zum Üben im Gemeindehaus. Das anschließende Stück „Hope - Hoffnung“ entstand in Kooperation mit der Georg-Büchner-Schule in Form eines Ganztagsangebotes.

Gemeinsam erarbeiteten die Schüler das etwa 15-minütige Stück unter professioneller Anleitung. Tänzerisch setzten sie dabei ihre eigenen Wünsche und Ziele in Bewegungen um und malten während des Tanzes ihre Wünsche und Träume mit fließenden Bewegungen in die Luft. „Wir haben uns mit Hoffnung auseinandergesetzt, für uns ist das die Hoffnung mit der Schule gut abzuschließen und dass das Projekt weitergeht“, erklären Selin, Acelya, Buse Nur und Bilara. Neben dem wöchentlichen Angebot im Gemeindehaus und dem Ganztagsangebot an der GBS gibt es immer freitags ein offenes Kinder- und Jugendangebot in der Sing- und Musikschule. „Die Angebote werden gut angenommen“, hebt Oelschläger hervor. Gefördert wird das Projekt noch bis nächstes Jahr. „Wir hoffen, dass es dann weitergeht“, so Oelschläger. Verstärkt wird das Team durch Erzieher und Jugendreferent Christoph Wolff.

Nach kurzer Pause folgte die offene Bühne, zunächst mit lauten Gitarrenklängen von Jonathan Willsch im Zusammenspiel mit seinem Gitarrenlehrer Robert Biletic. Slammerin Carina Reimuth präsentierte die Kunstform „Poetry Slam“ und schließlich waren die jungen Tänzerinnen Selin, Isabell, Irem, Alina, Buse Nur, Acelya, Dilara und Yasemin zu sehen.

Den Abschluss bildete Live-Musik unter der Leitung von Robert Biletic mit Andreas Kraus und Kai Kopjar.

von Karin Waldhüter

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