Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 0 ° wolkig

Navigation:
Kinder wählen Attraktionen selbst aus

Kinder-Europafest Kinder wählen Attraktionen selbst aus

Der Arbeitskreis Europafest setzt in diesem Jahr auf die Kinder. Am 13. Mai richtet er zum zweiten Mal nach dem Jahr 2009 ein „Kinder-Europafest“ aus.

Voriger Artikel
Neubau der Feuerwehr ist fast fertig
Nächster Artikel
Anders Arendt will nun doch nicht

Stephan Runge (links) vom Arbeitskreis und Praktikant Kim Kolwe stellten Schülern die Idee zum „Kinder-Europafest“ vor. 

Quelle: Privatfoto

Stadtallendorf. Es gibt erneut kein Jahr, in dem der ehrenamtliche Arbeitskreis Europafest eine komplette Pause einlegt, das Europafest gibt es ja nur in einem zweijährigen Rhythmus.

Angeregt von der Stadt will der Arbeitskreis mit Stephan Runge, Sebastian Habura und Kenan Gülmez an der Spitze wieder ein „Kinder-Europafest“ feiern - und zwar am 13. Mai auf der Seeterrasse im Heinz-Lang-Park. „Die Stadt hatte uns auf einen Beitrag zu den Kunst- und Kulturtagen hin angesprochen, da ist bei uns diese Idee entstanden“, sagt Arbeitskreis-Sprecher Stephan Runge. Das Fest für die Kinder wird allerdings deutlich kleiner ausfallen als das etablierte Europafest, das Stadtallendorf im nächsten Jahr wieder feiern wird.

Ein „Europa-Kinderfest“ gab es schon einmal im Jahr 2009 in der Stadtmitte. Den Neustart verbindet der Arbeitskreis nicht nur mit einem Ortswechsel, sondern auch mit einem veränderten Konzept. Und darin spielen die Kinderwünsche die ganz zentrale Rolle. In den zurückliegenden Wochen besuchten Arbeitskreismitglieder die dritten und vierten Klassen von Grundschulen in Stadtallendorf, bestückt mit Wunschzetteln und kleinen Geschenken. Auf diesen Wunschzetteln hatten die teilnehmenden Kinder die Qual der Wahl unter verschiedenen Attraktionen. Der Arbeitskreis versprach, mindestens die drei Attraktionen beim Fest kostenfrei bereitzustellen, die die meisten Stimmen bekommen.

Elf standen zur Auswahl. Gewonnen hat das „Bungee-Running“, außerdem gibt es Zuckerwatte und Hüpfburg. Hinter dem „Bungee-Running“ verbirgt sich ursprünglich eine Trainingsmethode aus dem Sport, die Kindern ganz augenscheinlich auch viel Spaß macht. Es wird mit Gummibändern um die Hüften losgelaufen, bis der Widerstand des Bandes ein Weiterkommen unmöglich macht - natürlich unter entsprechender Aufsicht. Außerdem will der Arbeitskreis auch noch einen „Menschenkicker“ anbieten. Die Resonanz bei den Kindern auf die Wunschliste war groß, 250 haben sich beteiligt und dem Arbeitskreis eine Rückmeldung gegeben. „Ein tolles Ergebnis“, freut sich Habura.

Bühnenprogramm und Attraktionen

Auf der Seeterrasse gibt es eine zentrale Bühne. „Das Programm hat Kenan Gülmez schon beinahe komplett zusammengestellt“, freut sich Habura. Und auch dort geht es tagsüber nur um die Kinder. Musikschulen werden sich beteiligen, der FCKK ist mit dabei, um erste Beispiele zu nennen. Außerdem gebe es Jonglage, Zauber­kunststücke und „viel Unter­haltung“ zusätzlich zum Bühnenprogramm, verspricht Runge.

Es soll aber nicht nur bei einem reinen Kinderfest bleiben, nach dessen Ende plant der Arbeitskreis einen Dämmerschoppen mit Liveprogramm. Der Auftritt der „Spassrebellen“ ist schon gebucht.

Ob es zusätzlich zum Geschehen auf der Seeterrasse auch noch einen kleinen Flohmarkt geben wird, ist noch nicht geklärt. Klar ist aber, dass der Arbeitskreis das „Kinder-Europafest“ gerne auf Dauer etablieren möchte. Der Arbeitskreis regelt die Bewirtung beim Kinderfest selbst, unterstützt von Helfern. Die Schirmherrschaft übernimmt Bürgermeister Christian Somogyi. Einiges finanzieren die Ehrenamtlichen aus dem Überschuss, der vom Europafest 2016 übriggeblieben ist. Auch im Haushaltsentwurf 2017 sei ein Zuschuss vorgesehen, sagt Somogyi. Er freue sich, dass es ein solches Angebot für Kinder geben werde. Und das es bei den Kindern Interesse an einem solchen Fest gebe, zeige die große Resonanz auf die Umfrage des Arbeitskreises in den Schulen.

Und dann gibt es auch schon einen Termin für das nächste Europafest. Langzeitplaner sollten sich den 1. und 2. Juni 2018 schon einmal vormerken.

von Michael Rinde

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr